Karl von Thüngen zum Reussenberg und Dietrich der Jüngere von Thüngen, der Sohn des verstorbenen Konrad von Thüngen, beurkunden: Sie hatten vom Abt des Klosters St. Stephan in Würzburg Berthold [Gunther] das Dorf Bonnland (Bonnlant) mit der Vogtei und zwei Höfen zu Mannlehen empfangen. Diese Lehen hat ihnen nun der Abt zu freiem Eigentum übertragen. Sie haben sie daraufhin dem Markgrafen Albrecht von Brandenburg zu Lehen aufgetragen und von diesem als Mannlehen empfangen. Als Gegenleistung übergeben sie Abt und Konvent des Klosters St. Stephan bisher freieigene Güter in Zellingen, Eußenheim und Aschfeld und erhalten sie von dem Kloster als Mannlehen gegen Übergabe eines lebenden Rehs zurück. Auch ihre Besitznachfolger sollen die Güter auf diese Weise von dem Kloster zu Lehen empfangen. Der geben ist 1452 am samstag vor vnnser lieben Frawen tag Lichtmesse. Aussteller: Karl und Dietrich von Thüngen. Empfänger: Kloster St. Stephan

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Staatsarchiv Würzburg
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