Der Knappe Marquard von Krummesse urkundet, dass er Segebodo Crispin III., Ratsherr zu Lübeck, zwei Urkunden ausgeliefert hat, durch welche denen von Krummesse das höchste Gericht und die Wedde in den Dörfern Krummesse und Niemark und die Fischereigerechtigkeit im See zu Beidendorf vom Herzog von Sachsen-Lauenburg verpfändet wird. (siehe die Urkunden vom 1321 Novrmber 1 und 1324 März 4 oder Februar 28/ April 14) d.d. 1380 des sundaghe alse men singet quasimodogen.
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Der Knappe Marquard von Krummesse urkundet, dass er Segebodo Crispin III., Ratsherr zu Lübeck, zwei Urkunden ausgeliefert hat, durch welche denen von Krummesse das höchste Gericht und die Wedde in den Dörfern Krummesse und Niemark und die Fischereigerechtigkeit im See zu Beidendorf vom Herzog von Sachsen-Lauenburg verpfändet wird. (siehe die Urkunden vom 1321 Novrmber 1 und 1324 März 4 oder Februar 28/ April 14) d.d. 1380 des sundaghe alse men singet quasimodogen.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 152
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1380
Enthält: Ausfertigung, Pergament, das Siegel fehlt
Verzeichnung
1380 April 1
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:59 MEZ