Heinrich Anselm Freiherr von Promnitz, auf Pleß, Sorau, Triebel und Hoyerswerda, Dobrilugk und Naumburg, Landvogt des Markgraftums Niederlausitz, belehnt im Namen Kaiser Rudolf II., Königs zu Böhmen etc., auf Bitten seiner seiner Verwandten ("Oheimen"), der Brüder Leonhardt und Dietrich von Kittlitz ("Kitlicz"), auf Mallmitz ("Malnitz") und Eisenberg ("Eysenbergk") bzw. Fürstenau ("-aw") und Kunzendorf ("Cuntzendorff"), deren Mündel Karl, Siegmund und Seyfried von Kittlitz, Söhne des verstorbenen Karl von Kittlitz, auf Mallmitz, Eisenberg und Spremberg mit Schloß und Stadt Spremberg samt allem Zubehör, insbesondere die Zollgerechtigkeiten in der Stadt Spremberg, dem Städtlein Drebkau ("Dreybko") und dem Dorf Graustein ("Grafenstein"); die Dörfer Byhlow ("Bielaw"), Trattendorf, Buckow ("Bucka"), Slamen ("Schlamen"), Sellessen ("Seleßmaw"), Kantdorf ("Canttorff") und dem Winkel vor Spremberg; ferner 3 Erbbauern zu Graustein; die Reuthenische (Reutnische) Heide samt dem halben daran gelegenen Luch (luge), vermöge der hierüber 1597 aufgerichteten Vergleichung; die Bagenzer Heide, in der die von Löben auf Groß Döbern eine in ihren Lehnbriefen über Groß Döbern verbriefete Holzungsgerechtigkeit haben, die Golicsch genannt; ein Drittel des Gutes Klein-Loitz; 2 Bauern zu Türkendorf und 2 1/2 ("drittehalb") Scheffel Zinsgetreide von der Mühle zu Byhlow ("Bielaw"). Die Belehnung zur gesamten Hand erhalten die bereits genannten Brüder des verstorbenen Karl von Kittlitz, Leonhardt und Dietrich von Kittlitz; ferner Georg Friedrich von Kittlitz, fürstlich Briegscher Rat, auf Ottendorf; Michael, Adam und Fabian von Kittlitz auf Zauche, Gustau ("Guste") und Wiesenbusch ("Druse"); Hans Christof von Kittlitz auf Schweinitz und Ottendorf; Ladislaus ("Laßell") von Kittlitz, Sohn des verstorbenen Alexander von Kittlitz, auf Zeisdorf. "geschehen und geben aufm konniglichen schloß zu Luben, den einundtzwantzigsten Aprilis anno eintausendt funfhundert neunundtneuntzigk"