Amtsgericht Wittenberg (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
C 129 Wittenberg (Benutzungsort: Merseburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 02. Preußische Provinz Sachsen (1816 - 1944/45) >> 02.07. Gerichte und Justizbehörden >> 02.07.03. Institutionen im Regierungsbezirk Merseburg >> C 129 Amtsgerichte im Regierungsbezirk Merseburg
1821 - 1961
Findhilfsmittel: Findbuch, Findkartei von 1970, Überarbeitung 1991 und 1993, zum Teil unerschlossen
Registraturbildner: Die 1821 gebildeten Gerichtsämter Wittenberg-Stadt und Wittenberg-Land wurden 1843 mit dem alten Landgericht Wittenberg zu einem Land- und Stadtgericht (ab 1849 Kreisgericht) vereinigt. 1879 erfolgte die Gründung des Amtsgerichtes Wittenberg, dem eine auswärtige Strafkammer des Landgerichtes Torgau angegliedert war.
Der engere Bezirk des Wittenberger Untergerichtes war bereits 1851 im Zusammenhang mit der Auflösung der Gerichtskommission Zahna erweitert worden. Zum weiteren Bezirk des Land- und Stadtgerichtes bzw. Kreisgerichtes Wittenberg gehörten zunächst die Gerichtskommissionen Gräfenhainichen, Kemberg, Pretzsch, Schmiedeberg und Zahna, seit 1849 außerdem die Kommissionen in Jessen, Schweinitz und Seyda. Nach 1879 war das Schöffengericht in Wittenberg auch für die Amtsgerichtsbezirke Jessen, Kemberg, Bad Schmiedeberg und Schweinitz zuständig. 1945 wurde die Zuständigkeit des Amtsgerichtes Wittenberg auf den gesamten Kreis ausgedehnt, und 1952 erfolgte am gleichen Ort die Bildung eines Kreisgerichtes.
Bestandsinformationen: Der im damaligen Staatsarchiv Magdeburg verzeichnete Bestand gelangte 1994 zuständigkeitshalber in das neu gegründete Landesarchiv Merseburg (jetzt Abteilung Merseburg des Landesarchivs Sachsen-Anhalt).
Bestandsinhalt: Justizverwaltungssachen - Handlungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit - Hypothekenwesen - Genossenschafts, Handels-, Vereins- und Binnenschiffsregistersachen.
Registraturbildner: Die 1821 gebildeten Gerichtsämter Wittenberg-Stadt und Wittenberg-Land wurden 1843 mit dem alten Landgericht Wittenberg zu einem Land- und Stadtgericht (ab 1849 Kreisgericht) vereinigt. 1879 erfolgte die Gründung des Amtsgerichtes Wittenberg, dem eine auswärtige Strafkammer des Landgerichtes Torgau angegliedert war.
Der engere Bezirk des Wittenberger Untergerichtes war bereits 1851 im Zusammenhang mit der Auflösung der Gerichtskommission Zahna erweitert worden. Zum weiteren Bezirk des Land- und Stadtgerichtes bzw. Kreisgerichtes Wittenberg gehörten zunächst die Gerichtskommissionen Gräfenhainichen, Kemberg, Pretzsch, Schmiedeberg und Zahna, seit 1849 außerdem die Kommissionen in Jessen, Schweinitz und Seyda. Nach 1879 war das Schöffengericht in Wittenberg auch für die Amtsgerichtsbezirke Jessen, Kemberg, Bad Schmiedeberg und Schweinitz zuständig. 1945 wurde die Zuständigkeit des Amtsgerichtes Wittenberg auf den gesamten Kreis ausgedehnt, und 1952 erfolgte am gleichen Ort die Bildung eines Kreisgerichtes.
Bestandsinformationen: Der im damaligen Staatsarchiv Magdeburg verzeichnete Bestand gelangte 1994 zuständigkeitshalber in das neu gegründete Landesarchiv Merseburg (jetzt Abteilung Merseburg des Landesarchivs Sachsen-Anhalt).
Bestandsinhalt: Justizverwaltungssachen - Handlungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit - Hypothekenwesen - Genossenschafts, Handels-, Vereins- und Binnenschiffsregistersachen.
Laufmeter: 10.39
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ