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Weinverkauf, Wein- und Bierakzise und sonstige finanzielle Angelegenheiten der Stadt Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1605, 1627-1629, 1664
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Supplik der Bürgermeister, Stadtschöffen und des Rats zu Siegen wegen des Weinschanks in und außerhalb der Stadt Siegen (23.08.1605); Befehle des Grafen Johann VII. zu Nassau-Siegen und des Amtmanns zu Siegen an den dortigen Rentmeister und an die dortigen Bürgermeister wegen der Wein- und Bierakzise (1627); Suppliken sämtlicher Handwerksmeister im Namen der Bürgerschaft zu Siegen wegen Nachlassung des erhobenen Akzisepfennigs auf gezapftes Bier und ausgeschenkten Wein (1628-1629); Differenzen zwischen der Zunft und den Handwerksmeistern einerseits und den Bürgermeistern, Stadtschöffen und dem Rat zu Siegen andererseits wegen des Weinschanks (1629); Befehl des Fürsten Johann Moritz zu Nassau-Siegen an die Bürgermeister und Räte zu Siegen wegen Erhebung der neuen Akzise in der Stadt und auf dem Land (20.06.1664). Korrespondenten u.a.: Johann VI. Graf zu Nassau-Dillenburg, Johann VII. Graf zu Nasau-Siegen, Amtmann Caspar Wrede (Siegen), Rentmeister Christoph Altgelt (Siegen), Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen.
38 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.