Berg-, Salinen- und Münzsachen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, D 40 a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Behörden der Übergangszeit um 1803-um 1817 >> Gesamtwürttembergische Behörden und Gerichte 1806-1817 >> Behörden
1803-1817 (Va ab 1772, Na bis 1818)
Überlieferungsgeschichte
Der Mischbestand enthält Bruckstücke der Überlieferung folgender, meist recht kurzlebiger Oberbehörden, die für Bergwerks-, Salinen- und Münzangelegenheiten in Württemberg zuständig waren: Oberberg- und Salinendepartement (1803-1806), Bergwerks-, Salinen- und Münzdirektion (1806-1807), Department des Bergwerks-, Salinen-, Hütten- und Münzwesen (1807-1811), Sektion des Bergwerks-, Eisen- und Salinenwesens (1811-1817).
Inhalt und Bewertung
Die erhaltenen Akten betreffen etwa zur Hälfte die Genehmigung von Pottaschensiedereien; im Bestand vertreten sind des weiteren Unterlagen über einzelne Berg- und Hüttenwerke sowie allgemeine Verwaltungsangelegenheiten der genannten Behörden.
Vorbemerkung: Der vorliegende Bestand umfasst Akten des Oberberg- und Salinendepartements Stuttgart (1803-1806), der Bergwerks-, Salinen- und Münzdirektion Stuttgart (1806-1807), des Departements des Bergwerks-, Salinen-, Hütten- und Münzwesens in Stuttgart (1807-1811) und der Sektion des Bergwerks-, Eisen- und Salinenwesens in Stuttgart (1811-1817). Einzelne Vorakten stammen aus der Zeit vor 1803. Von 1803-1806 bestand in Stuttgart und Ellwangen je ein Oberberg- und Salinendepartement für die alten und neuen Kurlande. Der vorliegende Bestand enthält nur Akten des Stuttgarter Departements. Der Bestand D 2 (Hofkammer Ellwangen) enthält in der Abteilung Generalia Akten betreffend Pottaschensiedereien und Salpeterabbau, die aber vom Kameraldepartement der Hofkammer stammen. Die Oberberg- und Salinendepartements in Stuttgart und Ellwangen wurden durch ihren Vorstand, den Präsidenten Johann Friedrich Waitz von Eschen, zusammengefasst. Auf die beiden Departements folgte 1806 eine einheitliche Bergwerks-, Salinen- und Münzdirektion in Stuttgart (Organisationsmanifest vom 18.03.1806, Reg.Bl. S. 17), die dem Finanzministerium unterstellt wurde. Sie erhielt 1807 bei der Neuorganisation des Finanzdepartements die Bezeichnung Departement des Bergwerks-, Salinen-, Hütten- und Münzwesens (Verordnung vom 04.06.1807, Reg.Bl. S. 172). Bei der Einführung des sogenannten Bureausystems wurde das Departement in Sektion des Bergwerks-, Eisen- und Salinenwesens umbenannt (Verordnung vom 01.07.1811, Reg.Bl. S. 329 und 331). Die Sektion erhielt zwei Chefs, von denen der eine das Salinenwesen, der andere alle übrigen Geschäfte zu leiten hatte. Der Sektion war die Wahrung der Berghoheit, des Bergregals und die Oberleitung der staatlichen Betriebe übertragen. Durch das Edikt vom 18.11.1817 (Reg.Bl. S. 541 Beil. V. S. 22 und 31) wurde die Sektion mit Wirkung vom 01.01.1818 aufgelöst und als Bergrat neu konstituiert. Die Akten der genannten Behörden gelangten bruchstückhaft in das Staatsarchiv. So liegen in der nach Kameralämtern gegliederten Abteilung 4 (Pottaschensiederei) nur Akten aus 16 Kameralamtsbezirken vor, etwa ein Fünftel der damals bestehenden. Diese Akten wurden 1956 durch Regierungsoberinspektor A. Müller erstmals verzeichnet. Die Mehrzahl der sonstigen Akten fiel bei der Neuordnung und Verzeichnung des Bestandes E 244 (Bergrat) an. Eine Ordnung nach dem alten Registraturschema war wegen der häufigen Umorganisation der Behörden nicht möglich. Die Akten liegen innerhalb der Gruppen chronologisch, in Abteilung 4 (Pottaschensiederei) nach Kameralämtern. In den Büscheln enthaltene Vorakten wurden mit in den Bestand aufgenommen, unmittelbare Vorakten der Nachfolgebehörde (Bergrat) bei dem Bestand E 244 belassen. Die Akten des Bergamts Alpirsbach aus den Jahren 1803-1818 sind im Anhang zu Bestand A 58 a des Hauptstaatsarchivs Stuttgart (Altwürttembergisches Archiv: Bergwerke) verzeichnet. Die Verzeichnung der Abteilungen 1-3 wurde 1959 von der Archivinspektorin Hahl begonnen und von dem Unterzeichneten abgeschlossen. Ludwigsburg, November 1959 Dr. Gerhard Kaller
Der Mischbestand enthält Bruckstücke der Überlieferung folgender, meist recht kurzlebiger Oberbehörden, die für Bergwerks-, Salinen- und Münzangelegenheiten in Württemberg zuständig waren: Oberberg- und Salinendepartement (1803-1806), Bergwerks-, Salinen- und Münzdirektion (1806-1807), Department des Bergwerks-, Salinen-, Hütten- und Münzwesen (1807-1811), Sektion des Bergwerks-, Eisen- und Salinenwesens (1811-1817).
Inhalt und Bewertung
Die erhaltenen Akten betreffen etwa zur Hälfte die Genehmigung von Pottaschensiedereien; im Bestand vertreten sind des weiteren Unterlagen über einzelne Berg- und Hüttenwerke sowie allgemeine Verwaltungsangelegenheiten der genannten Behörden.
Vorbemerkung: Der vorliegende Bestand umfasst Akten des Oberberg- und Salinendepartements Stuttgart (1803-1806), der Bergwerks-, Salinen- und Münzdirektion Stuttgart (1806-1807), des Departements des Bergwerks-, Salinen-, Hütten- und Münzwesens in Stuttgart (1807-1811) und der Sektion des Bergwerks-, Eisen- und Salinenwesens in Stuttgart (1811-1817). Einzelne Vorakten stammen aus der Zeit vor 1803. Von 1803-1806 bestand in Stuttgart und Ellwangen je ein Oberberg- und Salinendepartement für die alten und neuen Kurlande. Der vorliegende Bestand enthält nur Akten des Stuttgarter Departements. Der Bestand D 2 (Hofkammer Ellwangen) enthält in der Abteilung Generalia Akten betreffend Pottaschensiedereien und Salpeterabbau, die aber vom Kameraldepartement der Hofkammer stammen. Die Oberberg- und Salinendepartements in Stuttgart und Ellwangen wurden durch ihren Vorstand, den Präsidenten Johann Friedrich Waitz von Eschen, zusammengefasst. Auf die beiden Departements folgte 1806 eine einheitliche Bergwerks-, Salinen- und Münzdirektion in Stuttgart (Organisationsmanifest vom 18.03.1806, Reg.Bl. S. 17), die dem Finanzministerium unterstellt wurde. Sie erhielt 1807 bei der Neuorganisation des Finanzdepartements die Bezeichnung Departement des Bergwerks-, Salinen-, Hütten- und Münzwesens (Verordnung vom 04.06.1807, Reg.Bl. S. 172). Bei der Einführung des sogenannten Bureausystems wurde das Departement in Sektion des Bergwerks-, Eisen- und Salinenwesens umbenannt (Verordnung vom 01.07.1811, Reg.Bl. S. 329 und 331). Die Sektion erhielt zwei Chefs, von denen der eine das Salinenwesen, der andere alle übrigen Geschäfte zu leiten hatte. Der Sektion war die Wahrung der Berghoheit, des Bergregals und die Oberleitung der staatlichen Betriebe übertragen. Durch das Edikt vom 18.11.1817 (Reg.Bl. S. 541 Beil. V. S. 22 und 31) wurde die Sektion mit Wirkung vom 01.01.1818 aufgelöst und als Bergrat neu konstituiert. Die Akten der genannten Behörden gelangten bruchstückhaft in das Staatsarchiv. So liegen in der nach Kameralämtern gegliederten Abteilung 4 (Pottaschensiederei) nur Akten aus 16 Kameralamtsbezirken vor, etwa ein Fünftel der damals bestehenden. Diese Akten wurden 1956 durch Regierungsoberinspektor A. Müller erstmals verzeichnet. Die Mehrzahl der sonstigen Akten fiel bei der Neuordnung und Verzeichnung des Bestandes E 244 (Bergrat) an. Eine Ordnung nach dem alten Registraturschema war wegen der häufigen Umorganisation der Behörden nicht möglich. Die Akten liegen innerhalb der Gruppen chronologisch, in Abteilung 4 (Pottaschensiederei) nach Kameralämtern. In den Büscheln enthaltene Vorakten wurden mit in den Bestand aufgenommen, unmittelbare Vorakten der Nachfolgebehörde (Bergrat) bei dem Bestand E 244 belassen. Die Akten des Bergamts Alpirsbach aus den Jahren 1803-1818 sind im Anhang zu Bestand A 58 a des Hauptstaatsarchivs Stuttgart (Altwürttembergisches Archiv: Bergwerke) verzeichnet. Die Verzeichnung der Abteilungen 1-3 wurde 1959 von der Archivinspektorin Hahl begonnen und von dem Unterzeichneten abgeschlossen. Ludwigsburg, November 1959 Dr. Gerhard Kaller
49 Büschel (0,8 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ