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Hans Bremshey und Eltern Wilhelm (Willy) und Else: Persönliche Dokumente
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Kleine Erwerbungen >> 01. Kleiner Nachlass (verschiedenes)
1879 - 1990
Enthält: Hans Bremshey (* 16.04.1925): Freischwimmerzeugnis vom 06.09.1934, durchgeführt vom staatlich geprüften Schwimm-Sportlehrer Max Jaeger im Freibad Tränke; Denkspruch zur Konfirmation vom 17.03.1940, konfirmiert in der evangelischen Kirche zu Ohligs von Pfarrer Eickenberg; Zeugnisheft der Gemeinde Ohligs, 1931-1935 (Schüler der Evangelischen Schule Heiligenstock); handschriftliche Schularbeiten (Probearbeit im Rechnen, Probeaufsatz "Doktor Allwissend", Probediktate), Februar 1935; Plakat "Today we are honored with the presence of: A Group of Community Leaders from Solingen, Germany Sponsored by The Governmental Affairs Institute of The U.S. Department of State", 1954 [Besuch einer Gruppe von Gemeindeleitern aus Solingen bei einer US-Behörde in Pittsburgh, genauer Wortlaut s. "Bemerkungsfeld"]; Sammlung der Zeitungsserie "Das Leben begann noch einmal", geschrieben von Hans Bremshey und veröffentlicht in der Neuen Rhein-Zeitung (NRZ), Ausgabe Solingen vom 18.12.1954 - 08.01.1955; Denkspruch zur Goldenen Konfirmation in der evangelischen Stadtkirche Ohligs am 18.03.1990.
Wilhelm (Willy, * 30.06.1890) und Else Bremshey: Haushaltungsbuch, "geführt von Frau Willy Bremshey", 1920-1921; Konfirmationsurkunde vom 16.04.1905 für Wilhelm Bremshey, konfirmiert in der Kirche zu Obercassel (Oberkassel, Düsseldorf); Vermisstenmeldung des Major der Reserve Wilhelm Bremshey: Briefe von Else Bremshey an das Oberkommando des Heeres, Wehrmachtauskunftstelle für Kriegsverluste und Kriegsgefangene, das Internationale Rote Kreuz Genf und an einem Oberstleutnant Stobbe, Oktober 1944; Postkarte der Zentralen Suchkartei München, wo mitgeteilt wird, dass Wilhelm Bremshey sich als Kriegsgefangener im US Army Lager Como, Mississippi befindet, Juli 1946; Mietvertrag zwischen der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft, Zweigstelle Ohligs mit Willi und Else Bremshey für eine Wohnung in der Bahnstraße 10, 1936-1941; Rechnung für den Kauf von Küchengeräten bei Johann Krengel, Ohligs (Inh. Joh. Esser) - Spezialgeschäft für Herde, Öfen, Haus- und Küchengeräte, vom 06.03.1920; Ehren-Chronik der Nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung Reichsdienststelle Berlin, an Willi Bremshey "zur Erinnerung an diesen Kampf und Sieg" am 20.04.1942 von der NSDAP, Amt für Kriegsopfer, Gauleitung Düsseldorf überreicht. [Diese Bücher / Chroniken wurden von der NKVO an Soldaten, die aus dem aktiven Dienst ausgeschieden waren, übergeben]
Lebensmittelkarten-Heft, Inhaber: Else Bremshey, Inhalt: Erster Weltkrieg: 6 Brotkarten (für Berlin und Nachbarorte), 1915-1916; Zweiter Weltkrieg: 8 Reichskleiderkarten (u.a. mit Stempel vom Schuhmacher August Gaulke), 3 Fisch-Bezugsausweise (mit Stempel des Restaurants "Nordsee", Düsseldorferstr. 39, Ohligs), Bezugsausweis für Wehrmachturlauber (Ernährungs- und Wirtschaftsamt Solingen), 2 Kontrollkarten für Schreibpapier (Stempel: Bürobedarf u. Papierausstattung Hermann Rausch Hilden und Buch- und Schreibwaren Hans Teuber Ohligs), Vollmilchausweis für die 129. Versorgungsperiode (Stempel: Arthur Bartels, Ohligs), 4 Meldescheine zur Eintragung in die Kundenliste für Schuhreparaturen der Schuhmacher-Innung Solingen, 3 Reichskarten für Urlauber ("gültig für 7 Tage"), 2 Fahrausweise der Deutschen Reichspost für die Pferdepersonenpost Wiesbaden-Rabengrund-Wiesbaden (1939), Bezugsausweis für das Lebensmittelhaus Oskar Müller Ohligs am Bahnhof, 2 Zugehörigkeitsscheine zur NSDAP Ortsgruppe Ohligs/Nord (beim Vorzeigen beim Ernährungs- und Wirtschaftsamt Solingen), Notgeld: 10 Mark-Schein, herausgegeben von der Alliierten Militärbehörde ("Serie 1944").
Archivale
Darin: Dokumente der Verwandtschaft, v.a. der Familie Ernst Grah: 9 schwarz/weiß-Fotos Motive: Goldene Konfirmation von "Tante" Anna Kayser (Kaiser) in Solingen-Ohligs, 2 Gruppenfotos mit Hans Bremshey in einem Kindergarten in Ohligs (Juli 1922, 1928), Geschwisterfoto der Kinder der Familie Brüsselbach aus Ohligs (Juli 1927), Gruppenfoto mit Wilhelm Bremshey als Königsadjutant beim Ohligser Schützenfest in den 1920er Jahre (mit Fotografenstempel: W. Hammesfahr, Ohligs), Hulda und Ernst Grah bei ihrem Ausflug in Bad Pyrmont (1935), Portraitfoto von Hulda und Ernst Grah, Soldatenfoto von Richard Kaiser (Bruder von Anna Kaiser, er fiel im Ersten Weltkrieg), Gruppenfoto mit Anna Kaiser (mit Fotografenstempel: "Photo-Haus Grund Ohligs"); Denkspruch zur Konfirmation der Hulda Grah vom 09.03.1879, konfirmiert in der evangelischen Kirche zu Ohligs von Pfarrer Brükenhaus (Verwandte); Denkspruch zur Goldenen Konfirmation der Anna Kaiser vom 08.06.1952 in der evangelischen Kirche Ohligs (Verwandte); an Wilhelm Bremshey adressierte Traueranzeigen und Danksagungen, hauptsächlich von Toten der Familie Grah, 1925-1952 (8 Stck.); Schreiben des Vetter Gustav A. Grah aus Hollow, St. Louis / USA vom 8.1.1904; DIN A4-Briefumschlag mit dem Stempelaufdruck "Wilhelm Bremshey Solingen-Ohligs Bahnstr. 10 Tel. 13880"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.