Grafschaft Löwenstein - Urkunden (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 5
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Freudenbergisches Archiv >> Selekte und Sammlungen >> Urkunden
1318-1797
Inhalt und Bewertung
Bearbeitet von Peter Müller (unter Verwendung von Vorarbeiten von Friedrich Wecken und Alfred Friese)
Einleitung: Der vorliegende Urkundenbestand enthält die die Grafschaft Löwenstein betreffenden Urkunden des Freudenbergschen Archivs. Die Bestandsbildung geht auf den Beständeplan von Friedrich Wecken zurück, der Anfang des Jahrhunderts damit begonnen hatte, den bis dahin unter Sachgesichtspunkten gegliederten Urkundenbestand des Freudenbergschen Archivs neu zu strukturieren. Neben dem Selekt der Hausurkunden, das die das Haus- und Familienangelegenheiten der Grafen und Fürsten von Löwenstein-Wertheim-Virneburg (bzw. Freudenberg) betreffenden Stücke umfaßt, und dem Bestand der Passivlehnsurkunden sah Weckens Gliederung eine Reihe von Beständen über die verschiedenen fürstlichen Ämter vor. Diese entsprechen zumindest teilweise, wie im Fall der Bestände der säkularisierten Klöster Triefenstein und Grünau, Provenienzen. Die Neugliederung der Urkundenselekte, die mit einer Neuverzeichnung einherging, konnte Wecken selbst nicht mehr zum Abschluß bringen. Alfred Friese, der das Freudenbergsche Archiv nach dem Zweiten Weltkrieg zeitweise betreute, hat die Regestierungsarbeiten fortgesetzt. Zu einer Repertorisierung kam es aber bis zum Verkauf des Archivs an das Land Baden-Württemberg nicht mehr. Im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für eine Beständeübersicht über die Löwensteinischen Archive wurden im Jahr 1998 vom Unterzeichnenden die noch nicht den neuen Beständen zugewiesenen Stücke - von einigen kleineren Modifikationen abgesehen - gemäß dem Weckenschen Beständeplan aufgeteilt und damit die Neustrukturierung der Urkundenselekte des Freudenbergschen Archivs zum Abschluß gebracht. Das vorliegende Repertorium basiert auf den Vorarbeiten von Wecken und Friese, deren Regesten allerdings formal vereinheitlicht und redaktionell überarbeitet wurden. Bei den einzelnen Regesten wird durch entsprechende Kürzel (W. bzw. Fr.) auf den jeweiligen Vorbearbeiter hingewiesen. Der neuformierte Urkundenbestand "Grafschaft Löwenstein" enthält neben einigen die Grafschaft betreffenden Verträgen aus den alten Urkundenbeständen II (Familien- und Hausverträge des gräflichen Privathauses), III (Passivlehen vom Haus Württemberg), VII (Urkunden vermischten Inhalts) und XI (Gräfliche Kaufverträge etc.) und einigen wenigen verprengten Stücken aus Aktenbeständen insbesondere Lehnreverse und Lehnbriefe gräflich löwensteinischer Lehnsträger aus den alten Urkundenbeständen IV und V (Aktivlehen) und dem korrespondierenden Aktenbestand Rep. 140 II. Die Herkunft der Stücke ist, soweit noch feststellbar, bei den Regesten jeweils vermerkt. Die württembergischen Lehnbriefe über die Grafschaft Löwenstein sind, soweit sie in das Freudenbergsche Archiv gelangt sind, im Bestand Passivlehnsurkunden (US 3) zu suchen. Weitere Urkunden über die Grafschaft Löwenstein finden sich im Urkundenselekt des Rosenbergschen Archivs sowie in den verschiedenen Urkundenbeständen des Gemeinschaftlichen Archivs, in die unter anderem eine Reihe von württembergischen Lehnbriefen eingegangen sind. Der Bestand US 5 umfaßt derzeit 51 Urkunden aus den Jahren 1318 bis 1797. Bronnbach, Oktober 1998 Dr. Müller
Bearbeitet von Peter Müller (unter Verwendung von Vorarbeiten von Friedrich Wecken und Alfred Friese)
Einleitung: Der vorliegende Urkundenbestand enthält die die Grafschaft Löwenstein betreffenden Urkunden des Freudenbergschen Archivs. Die Bestandsbildung geht auf den Beständeplan von Friedrich Wecken zurück, der Anfang des Jahrhunderts damit begonnen hatte, den bis dahin unter Sachgesichtspunkten gegliederten Urkundenbestand des Freudenbergschen Archivs neu zu strukturieren. Neben dem Selekt der Hausurkunden, das die das Haus- und Familienangelegenheiten der Grafen und Fürsten von Löwenstein-Wertheim-Virneburg (bzw. Freudenberg) betreffenden Stücke umfaßt, und dem Bestand der Passivlehnsurkunden sah Weckens Gliederung eine Reihe von Beständen über die verschiedenen fürstlichen Ämter vor. Diese entsprechen zumindest teilweise, wie im Fall der Bestände der säkularisierten Klöster Triefenstein und Grünau, Provenienzen. Die Neugliederung der Urkundenselekte, die mit einer Neuverzeichnung einherging, konnte Wecken selbst nicht mehr zum Abschluß bringen. Alfred Friese, der das Freudenbergsche Archiv nach dem Zweiten Weltkrieg zeitweise betreute, hat die Regestierungsarbeiten fortgesetzt. Zu einer Repertorisierung kam es aber bis zum Verkauf des Archivs an das Land Baden-Württemberg nicht mehr. Im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für eine Beständeübersicht über die Löwensteinischen Archive wurden im Jahr 1998 vom Unterzeichnenden die noch nicht den neuen Beständen zugewiesenen Stücke - von einigen kleineren Modifikationen abgesehen - gemäß dem Weckenschen Beständeplan aufgeteilt und damit die Neustrukturierung der Urkundenselekte des Freudenbergschen Archivs zum Abschluß gebracht. Das vorliegende Repertorium basiert auf den Vorarbeiten von Wecken und Friese, deren Regesten allerdings formal vereinheitlicht und redaktionell überarbeitet wurden. Bei den einzelnen Regesten wird durch entsprechende Kürzel (W. bzw. Fr.) auf den jeweiligen Vorbearbeiter hingewiesen. Der neuformierte Urkundenbestand "Grafschaft Löwenstein" enthält neben einigen die Grafschaft betreffenden Verträgen aus den alten Urkundenbeständen II (Familien- und Hausverträge des gräflichen Privathauses), III (Passivlehen vom Haus Württemberg), VII (Urkunden vermischten Inhalts) und XI (Gräfliche Kaufverträge etc.) und einigen wenigen verprengten Stücken aus Aktenbeständen insbesondere Lehnreverse und Lehnbriefe gräflich löwensteinischer Lehnsträger aus den alten Urkundenbeständen IV und V (Aktivlehen) und dem korrespondierenden Aktenbestand Rep. 140 II. Die Herkunft der Stücke ist, soweit noch feststellbar, bei den Regesten jeweils vermerkt. Die württembergischen Lehnbriefe über die Grafschaft Löwenstein sind, soweit sie in das Freudenbergsche Archiv gelangt sind, im Bestand Passivlehnsurkunden (US 3) zu suchen. Weitere Urkunden über die Grafschaft Löwenstein finden sich im Urkundenselekt des Rosenbergschen Archivs sowie in den verschiedenen Urkundenbeständen des Gemeinschaftlichen Archivs, in die unter anderem eine Reihe von württembergischen Lehnbriefen eingegangen sind. Der Bestand US 5 umfaßt derzeit 51 Urkunden aus den Jahren 1318 bis 1797. Bronnbach, Oktober 1998 Dr. Müller
51 Urkunden
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET