Hans Mayer von Mühlheim (Mülen) an der Donau, den sein Herr, Jakob zu Hohengeroldseck und Sulz, als Jäger angemommen hatte, ist am 27. Mai in das Gefängnis auf Hohengeroldseck gekommen, weil er in Trunkenheit zu Ettenheimmünster einen großen Hund des damaligen Priors und jetzigen Abtes gefangen, getötet und geschunden, auch den Vogelfänger seines Herrn verhetzt und verführt und ehrverletzende Reden ausgestoßen hatte. Auf Bitten seines Weibes und anderer Gönner, besonders der Junker Friedrich Bockh von Gerschheim und Georg Melchior von Ratsamhausen, wird er entlassen. Er muß nach Ungarn gehen und dort 2 Jahre lang gegen den [türkischen] Erbfeind kämpfen, darf aber nach 2 Jahrenzurückkehren. Er schwört Urfehde

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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