Siegelsammlung (Bestand)
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08.05-2
Archiv der Hansestadt Lübeck (Archivtektonik) >> 08 Sammlungen
-2000
Erschließungszustand, Umfang: Kartei über Städte, Ämter, Personen (1989/90) sowie ältere Verzeichnisse (1. Hälfte 20. Jh.)
ca. 25000 Stücke
Verwandte Verzeichnungseinheiten: Familienarchiv Milde, Urkunden
Literaturhinweis: Carl Julius Milde, Siegel des Mittelalters aus den Archiven der Stadt Lübeck, hrsg. vom VLGA. Lübeck 1856-1879; P.H. Trummer, Die Siegel schleswig-holsteinischer und mecklenburgischer Städte, in: Ausflüge des Vereins für hamburgische Geschichte, H.1-15. Hamburg 1885-1914
Eingrenzung und Inhalt: Gipsabgüsse:
Lübecker Bürger; Städte mit lübischem Recht; Kaiser (und Könige); Ämter; Städte; Länder; Bischöfe; Orden und geistliche Bruderschaften; englische Könige, Städte, Universitäten, Schulen; Frankreich, Italien; Braunschweig: Bürger, Geistlichkeit; Mecklenburg: Adel, Klöster und Stifte; Ratzeburg; Städte; adlige Geschlechter.
Siegelzeichnungen (Milde):
Deutsche und europäische Städtesiegel, Bürgersiegel Lübecks und anderer Städte; Lübecker Ämter, Kaufleute, geistliche Institutionen, Notariatszeichen; deutsche Kaiser- und Königssiegel; Fürsten- und Grafensiegel (bes. Holstein), norddeutscher und auswärtiger Adel.
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Siegelabgüsse (Gips, Wachs, Harz) meist von Stücken an Lübecker Urkunden befinden sich:
1.) in der Siegelschausammlung. Der Maler und Konservator Carl Julius Milde (1803-1875) fertigte
2.) von den im Archiv befindlichen Siegeln Gipsabgüsse (ca. 5.000 Stück). Außerdem wurde
3.) ein Teil der Hamburger Trummerschen Sammlung (ca. 10.000 Stück) erworben, deren Vorlagen nicht Lübecker Provenienz entstammen.
4.) Das Archiv besitzt weiter Lacksiegel:
- Sammlung Milde ca. 5.000 Stück (Lübecker Bürger, Ratsherren, Geistlichkeit, Ämter, Korporationen, Städte usw.);
- Sammlung Masch (mecklenburgischer und holsteinischer Adel);
- Sammlung Stief (Fürstentum Lübeck)
- und die vom Museum für Kunst und Kulturgeschichte übernommenen Sammlungen Kayser und Weber.
5.) Zu Siegeln und Wappen existieren Vorarbeiten für einen Wappenkatalog, Fotos und Siegelnegative.
6.) Von Milde stammen ca. 4.000 äußerst exakte Siegelzeichnungen, die von an Urkunden in Lübeck befindlichen Stücken genommen sowie mit Fundort und Datum versehen sind (siehe Nachlass Milde).
ca. 25000 Stücke
Verwandte Verzeichnungseinheiten: Familienarchiv Milde, Urkunden
Literaturhinweis: Carl Julius Milde, Siegel des Mittelalters aus den Archiven der Stadt Lübeck, hrsg. vom VLGA. Lübeck 1856-1879; P.H. Trummer, Die Siegel schleswig-holsteinischer und mecklenburgischer Städte, in: Ausflüge des Vereins für hamburgische Geschichte, H.1-15. Hamburg 1885-1914
Eingrenzung und Inhalt: Gipsabgüsse:
Lübecker Bürger; Städte mit lübischem Recht; Kaiser (und Könige); Ämter; Städte; Länder; Bischöfe; Orden und geistliche Bruderschaften; englische Könige, Städte, Universitäten, Schulen; Frankreich, Italien; Braunschweig: Bürger, Geistlichkeit; Mecklenburg: Adel, Klöster und Stifte; Ratzeburg; Städte; adlige Geschlechter.
Siegelzeichnungen (Milde):
Deutsche und europäische Städtesiegel, Bürgersiegel Lübecks und anderer Städte; Lübecker Ämter, Kaufleute, geistliche Institutionen, Notariatszeichen; deutsche Kaiser- und Königssiegel; Fürsten- und Grafensiegel (bes. Holstein), norddeutscher und auswärtiger Adel.
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Siegelabgüsse (Gips, Wachs, Harz) meist von Stücken an Lübecker Urkunden befinden sich:
1.) in der Siegelschausammlung. Der Maler und Konservator Carl Julius Milde (1803-1875) fertigte
2.) von den im Archiv befindlichen Siegeln Gipsabgüsse (ca. 5.000 Stück). Außerdem wurde
3.) ein Teil der Hamburger Trummerschen Sammlung (ca. 10.000 Stück) erworben, deren Vorlagen nicht Lübecker Provenienz entstammen.
4.) Das Archiv besitzt weiter Lacksiegel:
- Sammlung Milde ca. 5.000 Stück (Lübecker Bürger, Ratsherren, Geistlichkeit, Ämter, Korporationen, Städte usw.);
- Sammlung Masch (mecklenburgischer und holsteinischer Adel);
- Sammlung Stief (Fürstentum Lübeck)
- und die vom Museum für Kunst und Kulturgeschichte übernommenen Sammlungen Kayser und Weber.
5.) Zu Siegeln und Wappen existieren Vorarbeiten für einen Wappenkatalog, Fotos und Siegelnegative.
6.) Von Milde stammen ca. 4.000 äußerst exakte Siegelzeichnungen, die von an Urkunden in Lübeck befindlichen Stücken genommen sowie mit Fundort und Datum versehen sind (siehe Nachlass Milde).
Bestand
Benutzungsbeschränkung: keine
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 10:12 MESZ