Kläger: Johann Henrich Boetefeur & Co., Kaufleute in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Jochim Kellinghusen und Wilhelm Magens, Johann Kellinghusen, Peter His & Sohn, Garlieb Amsinck als Konsorten sowie Bürgermeister Peter Greve und der Ratsherr Paul Paulsen (Mathias Sohn), Paul Henrich Trummer, Franz Poppe, Henrich Niset als Konsorten, Assekuradeure in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Ablehnung der restitutio in intergrum und Streit um die Beweisführung in einem Prozess vor dem Obergericht wegen eines von den Beklagten behaupteten Betruges bei der Versicherung einer von Lübeck nach Randers bestimmten Schiffsladung im Werte von 31 529 Mark
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Kläger: Johann Henrich Boetefeur & Co., Kaufleute in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Jochim Kellinghusen und Wilhelm Magens, Johann Kellinghusen, Peter His & Sohn, Garlieb Amsinck als Konsorten sowie Bürgermeister Peter Greve und der Ratsherr Paul Paulsen (Mathias Sohn), Paul Henrich Trummer, Franz Poppe, Henrich Niset als Konsorten, Assekuradeure in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Ablehnung der restitutio in intergrum und Streit um die Beweisführung in einem Prozess vor dem Obergericht wegen eines von den Beklagten behaupteten Betruges bei der Versicherung einer von Lübeck nach Randers bestimmten Schiffsladung im Werte von 31 529 Mark
211-2_B 69 Teil 2
B
B 69
B 69
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> B
1753-1775
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Hermann Scheurer. Beklagter: Lt. Caesar Scheurer.- Instanzen: 1. Admiralität 1754-1755. 2. Obergericht 1755-1762. 3. Reichskammergericht 1762-1775 (1759-1775).- Darin: Drei See-Assekuranz-Policen, 1753 von Kellinghusen und Konsorten, Greve und Konsorten sowie von Theodor Lavezzari und Joachim Kähler (junior) ausgestellt für den Kläger über eine Schiffsladung des Lübecker Kaufmanns Magnus Behring im Werte von 25 000 Mark Banko; Zoll-Zettel und Schiffs-Journal einer Fahrt von Lübeck nach Seeland 1753; Zeugenaussagen über den Untergang des Schiffes ("Jacht!") "Die Hoffnung" in der Nähe von Assens, Verzeichnis der geborgenen Güter und Protokoll der Versteigerung dieser Güter 1753 in Kalundborg; Bestätigung des Schiffers Hans Wohlert über den Empfang der versicherten Waren 1753; Rechnungen über die von dem Lübecker Kaufmann und holsteinischen, später russischen Hofrat Magnus Behring 1753 auf der Leipziger Messe, in Hamburg (u.a. bei Johann Heinrich Boetefeuer & Co., Hieronymus Schramm Witwe), Paris und St. Quentin gekauften und bei den Beklagten versicherten Waren (hauptsächlich Tuche); Geschäftsbriefe des Magnus Behring an seinen Bruder Michel Behring in Randers 1753; Vergleich von 1774 der Erben des Klägers mit den Assekuradeuren Wilhelm Magens und Peter His & Sohn; Gutachten der Juristen-Fakultät der Universität Rostock von 1758 und 1759.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11054 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ