Anspruch auf Wiedereinsetzung in Erbgüter (zwölf Morgen Land) zu Zülpich (Erzstift Köln; Kr. Euskirchen). Wegen Nichtbezahlung einer jährlichen Rente von 2,5 Goldgulden hatten die Konventualen 1563 vor dem Offizial mit Erfolg auf Immission in die Güter des Appellanten geklagt. Krautschar bestreitet die Berechtigung der Forderungen der Appellaten.
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AA 0627, 3069 - K 192/583
AA 0627 Reichskammergericht, Teil V: I-L
Reichskammergericht, Teil V: I-L >> 2. Buchstabe K
1592 - 1600 (1514 - 1595)
Enthaeltvermerke: Kläger: Johann Krautschar und Catharina Breuers, Köln, (Bekl.), später Krautschars Witwe Anna von Kleinenbroich für sich und als Vormund der gemeinsamen unmündigen Kinder Gerhard, Heinrich, Albert, Jost, Peter und Gotthard Beklagter: Pater und Konventualen des Klosters Weidenbach, Köln, (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Laurentius Wildhelm 1593 - Lic. Antonius Streit 1593 - Dr. Bernhard Kuehorn (hier: Khohorn) 1593 - Dr. Laurentius Vomelius Stapert 1593 - Lic. Johann von Vianden 1593 - Dr. Christodorus Engelhardt 1595 Prokuratoren (Bekl.): Lic. Johann von Vianden 1593 Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Offizial Köln 1563 - 2. RKG 1592 - 1600 (1514 - 1595) Beweismittel: Bd. II: Erbrentbrief des Johann Krautschar und seiner Frau Anna (Entgen) über fünf Goldgulden jährlich für das Kloster Weidenbach 1514 (91 - 97) und über 2,5 Goldgulden 23. Jan. 1526 (97 - 101). Beschreibung: 2 Bde., 6 cm, 216 Bl.; Bd. I: 40 Bl., lose, Q 1 - 12 außer 7; Bd. II: 176 Bl., gebunden, Q 7 (Vorakten).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:22 MESZ