1.) Der Hof zu Blofeld [Stadtteil von Reichelsheim (Wetterau), Wetteraukr.] mit Äckern, Wiesen, Holz und Feld, den der 1484 Belehnte von Gilbrecht...
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Urk. 14, 4492
A I u, von Dörnberg sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Döringenberg, Nr. 16
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe D >> Do-Du >> Dörnberg, von >> 1500-1599
1516 Januar 31
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Der Hof zu Blofeld [Stadtteil von Reichelsheim (Wetterau), Wetteraukr.] mit Äckern, Wiesen, Holz und Feld, den der 1484 Belehnte von Gilbrecht Weiss von Feuerbach gekauft hatte; 2.) das Heblergut in den Feldmarken zu Breitenbach [Breitenbach am Herzberg, Gem., Lkr. Hersfeld-Rotenburg], Lingelbach [Stadtteil von Alsfeld, Vogelsbergkr.] und Langelor [Wüstung auf der Gemarkung der Gem. Breitenbach am Herzberg, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 3.) die Osterlingshufe in der Feldmark zu Gehau [Ortsteil der Gem. Breitenbach am Herzberg, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], gelegen zu dem Christhaus in der zuvor [sic!] genannten Aue [gemeint ist: die Aue zwischen Hatterode und Wallersdorf], die ehemals der verstorbene Erbe von Ufhausen innehatte; 4.) der Strauch genannt die Bernsbusch; 5.) ein Ort und ein Gulden zu Breitenbach [Breitenbach am Herzberg]; 6.) neun Morgen Wiesen vor Kirchhain [Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf], gelegen in dem Werflo (Werfflo), die der 1490 Belehnte von Johann (Henne) Holzsadel gekauft hatte; 7.) die Wüstung Engelrode [Wüstung auf der Gemarkung der Gem. Breitenbach am Herzberg, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] bei Niederbreitenbach [Breitenbach am Herzberg] mit ihrem Zubehör; 8.) die alte Mühle zu Hausen [Ortsteil der Gem. Oberaula, Schwalm-Eder-Kr.]; 9.) eine Mühle unterhalb von Hausen mit allem Zubehör, die Hans von Dörnberg von dem verstorbenen Wigand (Physer) gekauft hatte; 10.) die Zehnten der Dörfer Hatzbach [Stadtteil von Stadtallendorf, Lkr. Marburg-Biedenkopf], Willersdorf [Wüstung auf der Gemarkung Emsdorf, Stadt Kirchhain, Lkr. Marburg-Biedenkopf] und Herbach [Wüstung auf der Gemarkung Moischeid, Gem. Gilserberg, Schwalm-Eder-Kr.] mit ihrem Zubehör, die der 1490 Belehnte von Bernhard (Bernd) von Habel gekauft hatte; 11.) der Pfuhl zwischen dem Dorf Langenstein [Stadtteil von Kirchhain, Lkr. Marburg-Biedenkopf] und Allendorf im Bärenschießen [heute Stadtallendorf, Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf] in dem Umfang, wie der Pfuhl zur Anlage eines Fischteiches benötigt wird. Alle Lehen werden als Erblehen vergeben.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wilhelm von Dörnberg
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wilhelm von Dörnberg
Belehnte/r: Wilhelm von Dörnberg und seine Vettern, die Brüder Hans, Ludwig und Hermann von Dörnberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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