Konrad Krafft, seßhaft zu Botnang, im Gefängnis des Schwäbischen Bundes zu Stuttgart gef., weil er beim jüngsten Einfall Hz. Ulrichs die Einwohner von Botnang aufgefordert hatte, mit dem Hz. vor Stuttgart zu ziehen, es zu belagern und einzunehmen, obschon er zu dieser Zeit dem Bund geschworen hatte, deshalb schwerer, peinlicher Strafe an Leib und Leben verfallen, jedoch aus Gnade und auf Fürbitten freigel., schwört U.
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Konrad Krafft, seßhaft zu Botnang, im Gefängnis des Schwäbischen Bundes zu Stuttgart gef., weil er beim jüngsten Einfall Hz. Ulrichs die Einwohner von Botnang aufgefordert hatte, mit dem Hz. vor Stuttgart zu ziehen, es zu belagern und einzunehmen, obschon er zu dieser Zeit dem Bund geschworen hatte, deshalb schwerer, peinlicher Strafe an Leib und Leben verfallen, jedoch aus Gnade und auf Fürbitten freigel., schwört U.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 U 4541
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 8. Band 8: Stuttgart, Stadt und Amt >> 2. Stuttgart, Amt >> 2.1. Amtsorte >> 2.1.6. Botnang
1519 Dezember 2 (Fr n. Andreas)
Ausf., Perg.; 2 S.
Urkunden
Siegler: 1) Ulrich Wintzelhuser 2) Heinrich Gabler, beide des Gerichts zu Stuttgart
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S.
Botnang : Stuttgart S
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:22 MEZ
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