Christian Gaup, erbtruchsessischer Untertan zu Herbertingen, verkauft Meister Johann Stall, Pfarrherren zu Scheer, als Pfleger der St. Sebastians-Pfründe daselbst für ein Hauptgut von 30 fl. in Landesw. einen jährlich zu St. Anna fälligen Zins von 1 fl. 30 Kr. und stellt als Unterpfand eine Mannsmahd Wiese, die an der Donau gelegen ist, an Hans Hipschlin anstößt und von Ammann und Gericht zu Herbertingen als hinreichendes Unterpfand bestätigt wurde. Bei Säumnis kann der A. zu gen. Bedingungen gepfändet werden. Ein Wiederkauf des Zinses ist jederzeit möglich.
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Christian Gaup, erbtruchsessischer Untertan zu Herbertingen, verkauft Meister Johann Stall, Pfarrherren zu Scheer, als Pfleger der St. Sebastians-Pfründe daselbst für ein Hauptgut von 30 fl. in Landesw. einen jährlich zu St. Anna fälligen Zins von 1 fl. 30 Kr. und stellt als Unterpfand eine Mannsmahd Wiese, die an der Donau gelegen ist, an Hans Hipschlin anstößt und von Ammann und Gericht zu Herbertingen als hinreichendes Unterpfand bestätigt wurde. Bei Säumnis kann der A. zu gen. Bedingungen gepfändet werden. Ein Wiederkauf des Zinses ist jederzeit möglich.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 1 Nr. 792
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 1 Friedberg-Scheer: Urkunden
Friedberg-Scheer: Urkunden >> Urkunden Grafschaft Friedberg-Scheer >> 17. Jahrhundert >> 1610 - 1619
1615 Dezember 19
Urkunden
Siegler: Siegelankündigung: auf Bitten des A. der ehrenfeste, vornehme Johann Jacob Frey, erbtruchsessischer Rat und Obervogt zu Scheer.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.; abg.
Anmerkungen: D: Anno et cetera 1655 Christiann Gauppenß von Herbertingen erben.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.; abg.
Anmerkungen: D: Anno et cetera 1655 Christiann Gauppenß von Herbertingen erben.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:46 MESZ
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