Materialsammlung und Dokumentation zu den Häusern Am Alten Kirchplatz 8 und 7 (jetzt Berliner Str. 2)
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NL Langenkämper, 27
NL Langenkämper Nachlass Ursela Langenkämper
Nachlass Ursela Langenkämper >> 1. Straßen >> 1.2 Am Alten Kirchplatz
Enthält: enthält: - Haus Am Alten Kirchplatz Nr. 98/163/8 (ab 1995 auch Berliner Str. 2): Hausinschrift von 1609; Besitzer 1649 Glockengießer Joseph Micklin (auch Mecheln, möglicherweise aus Mecheln/Niederlande), 1674 Glockengießer Wilm Rottmann, Familien Jörgens, Venhus, Billing, Sundermann (Schlossermeister, später Gemüsehändler); Haus ab 1910 Am Alten Kirchhof 8; Nawroth (Schuhmacher), 1945 Bombenschaden (Einsturzgefahr), ab 1947 Instandsetzung, ab 1953 Erben Wilhelm Nawroth, Karl Nawroth (Sattlermeister), 1973 Agnes Öpping, 1974 Abbruch, 1976 Neubau, 1995 Beate Öpping; Artikel Erich Pott in "Gütersloher Beiträge" Oktober 1971: "Ältere Geschichte der Glockenhießer-Familie Fricke zu Gütersloh", Plan von 1896; Artikel: "In Sunnermanns Winkel" (31.12.1924) von Fritz Steinhaus (hochdeutsche Übertragung von Ursela Langenkämper), Fotos, u. a. vom Bombenangriff, Zeichnung von Paul Westerfrölke; - Haus Am Alten Kirchplatz Nr. 97/164/7 (jetzt auch Berliner Str. 2): Hausinschrift von 1609, langjährige Besitzer Gerdt Böcker (1738), Familien Jörgens, Güth (Bäcker), H. Güth (Kaufmann); Haus ab 1910 Am Alten Kirchplatz 7; Kommerzienrat Fritz Güth, Erben Kommerzienrat Güth, 1953 Fabrikant Otto Güth, 1995 Beate Öpping; 1896 Plan zur Anlage eines Schaufensters, Fotos, u. a, vom Abriß 1974/75, Bauplan dazu 1974, Zeitungsberichte zu Abriß und Neubau (Neubau Berliner Str. 2, Brillengeschäft Öpping): 25.07.1974; 28.04.1975 (Westfalenblatt); 20.10.1974 (Westfalenblatt), Neue Westfälische September 1974, 29.12.1975; Neueröffnung "Brillen-Öpping" 04.05.1976; zahlreiche Farbfotos von Abbruch und Neubau von Beate und Rolf Öpping
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:36 MEZ