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6/26 [Nr. 25]: (D) 1606 Aug. 31 (T) Universität an die Visitationskommissare
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Enthält: (I) Auf den Befehl, vom herauszugebenden Geldrest des Supremi Deputati 800 fl an die Gremppische Stiftung zu leihen und 1000 fl Schuld abzutragen (s. Nr. 26,14), wird erwidert:; 1) Der Geldrest wird morgen im Senat übergeben, der Herzog kann jemand dazu abordnen.; 2) Er beträgt 2500 fl, wovon auf 17.9. und 17.12. je 1000 fl für Professorengehälter und der Rest für Unvorhersehbares (z.B. Pest) gebraucht werden, so daß die befohlene Ausleihe von 800 fl an die Gremppsche Stiftung unmöglich ist.; 3) Die Rückzahlung der 1000 fl ist jetzt nicht zweckmäßig, weil Frucht und Wein jetzt nichts gelten und der Gläubiger sie jetzt nicht leicht wieder anlegen kann. (291-298)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.