Alheydis, Pröpstin in Meschede, verpachtet für dauernd einen Hof in Neu-Küstelberg (Novo Quistelberg) dem dortigen Kloster St. Marien für einen Zins von zwei Schillingen, wie sie in Medebach (Medebeke) gängig sind, und zwei Hühner. Die Pacht ist jährlich am Feste des Apostels Thomas zu entrichten. Wenn die Pröpstin auf das Amt einer Pröpstin verzichtet oder wenn sie stirbt, dann hat der Propst in Neu-Küstelberg das Kloster Meschede (um die Weiterverpachtung) zu bitten und für das Recht, das auf deutsch "vorehure" heißt, der Pröpstin drei Schillinge zu zahlen. Siegelankündigung der Pröpstin. Zeugen: Wilhelm famulus gen. von Neheym, Richter in Medebach, Hallenberg und Winterberg, Hermann gen, Kerl, Johannes Scolaris gen. Sidenhar. Geschehen und gegeben 1302 Juni 12 (in die beatorum martirum Basilidis, Cyrini, Naboris et Nazarii)

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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