Der Schultheiß Friedrich Fleischmann sowie Heinrich Lichtel (Lihental) und Hermann Hornung, alle gesessen in Kürnach, haben als Schiedsleute einen Streit zwischen Abt Gerhard [Klinkhart] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg auf der einen Seite sowie Johannes Pfister aus Kürnach auf der anderen Seite wegen des Baches, der die Klostermühle in Kürnach treibt, entschieden. Beide Parteien haben sich im voraus verpflichtet, ihre Entscheidung anzunehmen. Die Schiedsleute erklären daraufhin, dass der Bach in seinem bisherigen Zustand verbleiben soll. Daran sollen Johannes Pfister und alle künftigen Inhaber seiner Güter nichts ändern. Auf ihre Bitte siegelt der Amtmann zu Kürnach Peter von Grumbach. Der geben ist 1409 am nehsten suntag nach sant Kilians tag. Aussteller: Friedrich Fleischmann, Heinrich Lichtel und Hermann Hornung. Empfänger: Kloster St. Stephan
Vollständigen Titel anzeigen
Der Schultheiß Friedrich Fleischmann sowie Heinrich Lichtel (Lihental) und Hermann Hornung, alle gesessen in Kürnach, haben als Schiedsleute einen Streit zwischen Abt Gerhard [Klinkhart] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg auf der einen Seite sowie Johannes Pfister aus Kürnach auf der anderen Seite wegen des Baches, der die Klostermühle in Kürnach treibt, entschieden. Beide Parteien haben sich im voraus verpflichtet, ihre Entscheidung anzunehmen. Die Schiedsleute erklären daraufhin, dass der Bach in seinem bisherigen Zustand verbleiben soll. Daran sollen Johannes Pfister und alle künftigen Inhaber seiner Güter nichts ändern. Auf ihre Bitte siegelt der Amtmann zu Kürnach Peter von Grumbach. Der geben ist 1409 am nehsten suntag nach sant Kilians tag. Aussteller: Friedrich Fleischmann, Heinrich Lichtel und Hermann Hornung. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 296
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 178
Registratursignatur/AZ: 2 (15. Jh.); 15 (16. Jh.); 999 (18. Jh.); 1409 / 2 (18. Jh.); § 1 n 2 (18. Jh.); L 20 N 2 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1409 Juli 14
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Peter von Grumbach; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 555 S. 219f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 463
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (15. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 555 S. 219f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 463
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (15. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Fleischmann, Friedrich, Kürnach, Schultheiß
Lichtel, Heinrich, Kürnach
Hornung, Hermann, Kürnach
Klinkhart, Gerhard, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Pfister, Johannes, Kürnach
Grumbach, Peter von, Kürnach, Amtmann
Kürnach (Lkr. Würzburg), Schultheiß
Kürnach (Lkr. Würzburg), Einwohner
Kürnach (Lkr. Würzburg), Mühle
Kürnach (Lkr. Würzburg), Amtmann
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Würzburg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Würzburg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Hochstift und Domkapitel Würzburg (Tektonik)
- Hochstift Würzburg (Tektonik)
- Mediate Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster St. Stephan Würzburg (Tektonik)
- Kloster St Stephan Würzburg Urkunden (Bestand)
- Einzelregestierung von Urkunden (Gliederung)
CC0 1.0 Universell