Sutter, Anna (*26.11.1871 in Wil, Kanton St. Gallen +29.06.1910 in Stuttgart); Kammersängerin; ausgesch.: 1910
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 18 VI Bü 1943
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 18 VI Hof-/Staatstheater Stuttgart: Personalakten
Hof-/Staatstheater Stuttgart: Personalakten >> 1. Personalunterlagen >> 1.18 Buchstabe S >> 1.18.13 Su - Sz
1892-1911, 1960
a) Engagements-, Anstellungs- und Pensionsverhältnisse, Rangerhöhungen, Titulaturen, Dekorationen, Personalien (1892-1907)
Enthält:
1) Korrespondenzen der Intendanz mit der Sängerin, der Theateragentur Felix Bloch, Erben/Berlin und der Direktion des Stadttheaters Augsburg betreffend die eine Anstellung bedingenden Gastspiele und ihr Engagement am Hoftheater Stuttgart, 1892/93
2) Dienstvertrag vom 11./14. Nov.1892 mit Vertragsverlängerung, vom 07. Sept. 1893 (bis 1900) sowie vom 07. Juni 1894 (bis 1904)
3) Dienstvertrag vom 12. Nov. 1900 (für die Zeit 01. Sept. 1901 bis 31. Aug. 1906)
4) Dienstvertrag vom 13. Okt. 1903 (für die Zeit 01. Sept. 1904 bis 31. Aug. 1909) mit Vertragsverlängerung vom 21. Dez. 1907 (bis 31. Aug. 1914)
5) Korrespondenzen der Intendanz mit dem königlichen Kabinett und der Hofdomänenkammer betreffend Vertragsabschlüsse und Vertragsverlängerungen mit Stellungnahmen der Intendanz zu ihrer künstlerischen Befähigung, 1893-1907
6) Revers der Sängerin für die Verleihung des Titels einer Kammersängerin o.D. [Ende Febr. 1906]
7) Vereinbarung über die Aufteilung der Bezüge in Gehalt und Berufsaufwandsentschädigung, 07. Febr. 1907
b) Krankheitszeugnisse, Gesundmeldungen, Dispensationen vom Dienst [1893] 1895-1909 [1910]
Enthält:
1) Schreiben und Visitenkarten der Anna Sutter mit Meldungen über Krankheiten und Unpässlichkeiten
2) Ärztliche Atteste, vorwiegend von Medizinalrat Dr. Gußmann Stuttgart
Darin:
1) Korrespondenzen betreffend längeren, krankheitsbedingtem Dienstausfall September bis Dezember 1902 [Geburt des Sohnes Felix im München] und ihre Weiterbeschäftigung am Stuttgarter Hoftheater
2) Quittung über 50 Mark, welche die Sängerin Sifie Fritz als Abfindungssumme für ein mit ihr für den 03. Juli 1906 vereinbartes [aber nicht zustandegekommenes] Gastspiel erhalten hat
c) Urlaubsangelegenheiten, Gastspieltätigkeit, 1893-1910
Enthält:
1) Urlaubsgesuche Anna Sutters (vorwiegend mit Formular)
2) Korrespondenzen der Intendanz mit diversen Bühnen und Vereinsvorständen sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Esslingen (1907) betreffend Gastspieltätigkeit bzw. Teilnahme an Konzerten
d) Strafanzeigen, Disziplinarmaßnahmen, 1894-1909
Enthält auch: Beschwerdebriefe und schriftliche Entschuldigungen Anna Sutters
e) Schuldensachen, 1893-1910
Enthält:
1) Bittschreiben der Anna Sutter bzw. ihrer Mutter Mathilde betreffend Gewährung von Vorschüssen, Darlehen u.ä.
2) Korrespondenzen der Hoftheaterintendanz mit Gläubigern von Anna und Mathilde Sutter betr. Kostenübernahme, Umschuldungen, Stundungen von Zahlungen, Zahlungsaufschüben u.ä.
3) Schuldscheine, Auszahlungsvollmachten, Quittungen, darunter auch des Stuttgarter Immobilien- & Baugeschäfts über, von der Hoftheaterkasse übernommene, monatliche Wohnungsmiete der Anna Sutter, 1896-1897
4) Pfändungen der Hoftheaterkasse auf Lebensversicherungsprämien für, von ihr, gewährte größere Darlehen, 1903-1905
Darin:
1) Schreiben Eduard Pfeiffers betreffende Gewährung eines Privatdarlehens zu Händen der Hoftheaterintendanz für Anna Sutter, 27. Mai 1894
2) Regulierung von Unterhaltszahlungen (Alimenten) an Anna Sutter durch die Hoftheaterintendanz, 1900, 1905, 1907
f) Dienstliche Korrespondenz: Künstlerische Tätigkeit, Einstudierung von Partien, private Angelegenheiten, Entlassungsgesuche und deren Ablehnungen (1901, 1903), Umbesetzungen, 1893-1910
Darin:
1) Schreiben des [Leipziger] Stadttheaterdirektors Staegemann aus Wien, betreffend Gustav Mahlers Interesse an Anna Sutter, 17. Nov. 1898
2) Gesuch um Erlaubnis zur Heirat, 25. Juli 1904
g) Angelegenheiten nach der Ermordung am 29. Juni 1910, 1910-1911, 1960
Enthält:
1) Beileidsbezeugungen
2) Beerdigungsmodalitäten von Anna Sutter und Aloys Obrist
3) Grabdenkmal für Anna Sutter
4) Nachbezahlung der Gage für August 1910 als Geschenk an die Kinder Anna Sutters
5) Suche nach dem Tatzimmer, 12./18. Aug. 1960
Enthält:
1) Korrespondenzen der Intendanz mit der Sängerin, der Theateragentur Felix Bloch, Erben/Berlin und der Direktion des Stadttheaters Augsburg betreffend die eine Anstellung bedingenden Gastspiele und ihr Engagement am Hoftheater Stuttgart, 1892/93
2) Dienstvertrag vom 11./14. Nov.1892 mit Vertragsverlängerung, vom 07. Sept. 1893 (bis 1900) sowie vom 07. Juni 1894 (bis 1904)
3) Dienstvertrag vom 12. Nov. 1900 (für die Zeit 01. Sept. 1901 bis 31. Aug. 1906)
4) Dienstvertrag vom 13. Okt. 1903 (für die Zeit 01. Sept. 1904 bis 31. Aug. 1909) mit Vertragsverlängerung vom 21. Dez. 1907 (bis 31. Aug. 1914)
5) Korrespondenzen der Intendanz mit dem königlichen Kabinett und der Hofdomänenkammer betreffend Vertragsabschlüsse und Vertragsverlängerungen mit Stellungnahmen der Intendanz zu ihrer künstlerischen Befähigung, 1893-1907
6) Revers der Sängerin für die Verleihung des Titels einer Kammersängerin o.D. [Ende Febr. 1906]
7) Vereinbarung über die Aufteilung der Bezüge in Gehalt und Berufsaufwandsentschädigung, 07. Febr. 1907
b) Krankheitszeugnisse, Gesundmeldungen, Dispensationen vom Dienst [1893] 1895-1909 [1910]
Enthält:
1) Schreiben und Visitenkarten der Anna Sutter mit Meldungen über Krankheiten und Unpässlichkeiten
2) Ärztliche Atteste, vorwiegend von Medizinalrat Dr. Gußmann Stuttgart
Darin:
1) Korrespondenzen betreffend längeren, krankheitsbedingtem Dienstausfall September bis Dezember 1902 [Geburt des Sohnes Felix im München] und ihre Weiterbeschäftigung am Stuttgarter Hoftheater
2) Quittung über 50 Mark, welche die Sängerin Sifie Fritz als Abfindungssumme für ein mit ihr für den 03. Juli 1906 vereinbartes [aber nicht zustandegekommenes] Gastspiel erhalten hat
c) Urlaubsangelegenheiten, Gastspieltätigkeit, 1893-1910
Enthält:
1) Urlaubsgesuche Anna Sutters (vorwiegend mit Formular)
2) Korrespondenzen der Intendanz mit diversen Bühnen und Vereinsvorständen sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Esslingen (1907) betreffend Gastspieltätigkeit bzw. Teilnahme an Konzerten
d) Strafanzeigen, Disziplinarmaßnahmen, 1894-1909
Enthält auch: Beschwerdebriefe und schriftliche Entschuldigungen Anna Sutters
e) Schuldensachen, 1893-1910
Enthält:
1) Bittschreiben der Anna Sutter bzw. ihrer Mutter Mathilde betreffend Gewährung von Vorschüssen, Darlehen u.ä.
2) Korrespondenzen der Hoftheaterintendanz mit Gläubigern von Anna und Mathilde Sutter betr. Kostenübernahme, Umschuldungen, Stundungen von Zahlungen, Zahlungsaufschüben u.ä.
3) Schuldscheine, Auszahlungsvollmachten, Quittungen, darunter auch des Stuttgarter Immobilien- & Baugeschäfts über, von der Hoftheaterkasse übernommene, monatliche Wohnungsmiete der Anna Sutter, 1896-1897
4) Pfändungen der Hoftheaterkasse auf Lebensversicherungsprämien für, von ihr, gewährte größere Darlehen, 1903-1905
Darin:
1) Schreiben Eduard Pfeiffers betreffende Gewährung eines Privatdarlehens zu Händen der Hoftheaterintendanz für Anna Sutter, 27. Mai 1894
2) Regulierung von Unterhaltszahlungen (Alimenten) an Anna Sutter durch die Hoftheaterintendanz, 1900, 1905, 1907
f) Dienstliche Korrespondenz: Künstlerische Tätigkeit, Einstudierung von Partien, private Angelegenheiten, Entlassungsgesuche und deren Ablehnungen (1901, 1903), Umbesetzungen, 1893-1910
Darin:
1) Schreiben des [Leipziger] Stadttheaterdirektors Staegemann aus Wien, betreffend Gustav Mahlers Interesse an Anna Sutter, 17. Nov. 1898
2) Gesuch um Erlaubnis zur Heirat, 25. Juli 1904
g) Angelegenheiten nach der Ermordung am 29. Juni 1910, 1910-1911, 1960
Enthält:
1) Beileidsbezeugungen
2) Beerdigungsmodalitäten von Anna Sutter und Aloys Obrist
3) Grabdenkmal für Anna Sutter
4) Nachbezahlung der Gage für August 1910 als Geschenk an die Kinder Anna Sutters
5) Suche nach dem Tatzimmer, 12./18. Aug. 1960
1 Bü
Archivale
Sutter, Anna, Kammersängerin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:45 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 (Tektonik)
- Hofverwaltung (Tektonik)
- Hof-/Staatstheater Stuttgart: Personalakten (Bestand)
- 1. Personalunterlagen (Gliederung)
- 1.18 Buchstabe S (Gliederung)
- 1.18.13 Su - Sz (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland