Bewilligungsbrief Bischof Johanns [I.] von Würzburg über die Schlösser, Städte und Güter, so von dem Stift Würzburg zu Lehen rühren, welche Burggraf Friedrich von Nürnberg seiner Gemahlin Elisabeth als Wittum in ihre Vermächtnis gesetzt. - Inseriert ist der Verweisungsbrief, in welchem Burggraf Friedrich von Nürnberg mit Bewilligung seines Bruders Johann seine Gemahlin mit 25.000 fl. ungarisch Heiratsgeld, 25.000 fl. ungarisch Widerlegung und 12.000 fl. ungarisch Morgengabe, auf Onolzbach (Ansbach), Kolbenberg (Colmberg), Leutershausen, Schwabach, Kammerstein, Cadolzburg, Altenberg, Zenne (Langenzenn), Hoheneck, (Markt) Erlbach, Bergl und (Burg-) Bernheim mit ihren Zugehörungen verweist, d. Donnerstags in der heiligen Osterwoche 1409 (= April 11). Der Bischof konfirmiert dies, soweit dies Lehen des Würzburger Stifts berührt.
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Bewilligungsbrief Bischof Johanns [I.] von Würzburg über die Schlösser, Städte und Güter, so von dem Stift Würzburg zu Lehen rühren, welche Burggraf Friedrich von Nürnberg seiner Gemahlin Elisabeth als Wittum in ihre Vermächtnis gesetzt. - Inseriert ist der Verweisungsbrief, in welchem Burggraf Friedrich von Nürnberg mit Bewilligung seines Bruders Johann seine Gemahlin mit 25.000 fl. ungarisch Heiratsgeld, 25.000 fl. ungarisch Widerlegung und 12.000 fl. ungarisch Morgengabe, auf Onolzbach (Ansbach), Kolbenberg (Colmberg), Leutershausen, Schwabach, Kammerstein, Cadolzburg, Altenberg, Zenne (Langenzenn), Hoheneck, (Markt) Erlbach, Bergl und (Burg-) Bernheim mit ihren Zugehörungen verweist, d. Donnerstags in der heiligen Osterwoche 1409 (= April 11). Der Bischof konfirmiert dies, soweit dies Lehen des Würzburger Stifts berührt.
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Fürstliche Ehepakte und Wittümer 41
Registratursignatur/AZ: Fürstliche Ehepacta und Bewittumben Nr. 41
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Fürstliche Ehepakte und Wittümer
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Fürstliche Ehepakte und Wittümer >> Generalrepertorium Bd. III.1. Fürstliche Ehepacta und Bewittumben
1409 Juni 9
Hinweis: Das Original befand sich im Archiv auf der Plassenburg, siehe dessen Rep. Tom. II fol. 12. Die Wittumsverweisung ist auch ingrossiert in Ankuntsbuch AA fol. 170.
Urkunden
ger
Überlieferung: Vidimus
Literatur: Edition: Monumenta Zollerana VI Nr. 493 und 508.
Originaldatierung: Sonntags nach corporis Christi
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: Archivale fehlt
Jahr: 1409
Monat: 6
Tag: 9
Äußere Beschreibung: Archivale fehlt - Angaben nach hist. Findbuch:
Literatur: Edition: Monumenta Zollerana VI Nr. 493 und 508.
Originaldatierung: Sonntags nach corporis Christi
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: Archivale fehlt
Jahr: 1409
Monat: 6
Tag: 9
Äußere Beschreibung: Archivale fehlt - Angaben nach hist. Findbuch:
Würzburg, Johann I. (von Egloffstein) Bischof von (1400-1411)
Nürnberg, Burggraf von, Friedrich VI.
Nürnberg, Burggräfin von, Elisabeth geb. Herzogin von Bayern
Nürnberg, Burggraf von, Johann
Ansbach
Altenberg (wo?)
Colmberg (Lkr. Ansbach)
Hoheneck (Gde. Ipsheim, Lkr. Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim)
Kammerstein (Lkr. Roth)
Schwabach
Cadolzburg (Lkr. Fürth)
Marktbergel (Lkr. Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim)
Markt Erlbach (Lkr. Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim)
Langenzenn (Lkr. Fürth)
Burgbernheim (Lkr. Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim)
Leutershausen (Lkr. Ansbach)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
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