Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst August
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3, 2834
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.3 Sachsen, Albertinische Linie
Januar - Juni 1566
Enthält: 1566 Januar. Der Kurfürst entschuldigt sein Fernbleiben von Landgraf Wilhelms Hochzeit. Irrungen zwischen den Herzögen Johann Friedrich und Johann Wilhelm von Sachsen wegen der Festungen
Enthält: die Räte der Erbeinungsverwandten sollen auf einem Tage zu Naumburg vermitteln
Enthält: Februar. Hilmar v. Münchhausen berichtet Eckbrecht v.d. Malsburg über Rüstungen Herzog Erichs von Braunschweig zu einem Zuge gegen den Bischof von Würzburg
Enthält: Mai. Albrecht v. Rosenberg wegen Teilnahme an den Grumbachschen Händeln und Beleidigung des Kurfürsten August durch Schandschriften zum Tode verurteilt. Zug des Kaisers nach Ungarn. Er befiehlt Herzog Johann Friedrich, an Wilhelm v. Grumbach, Wilhelm vom Stein und Ernst v. Mandelsloh, wenn sie sich in seinem Lande befinden, die Acht zu vollziehen
Enthält: Juni. Herzog Heinrich von Braunschweig schickt Zeitungen über Truppenanwerbungen. Gerichtliche Aussagen über Anschläge Grumbachs gegen das Leben des Kurfürsten. Rosenberg in der Hand des Kaisers. Antwort Herzog Johann Friedrichs an den Kaiser und dessen Widerantwort Grumbachs wegen. Haltung des Kurfürsten von der Pfalz in der Abendmahlsfrage
Enthält: Tag zu Erfurt. Der Landgraf sagt dem Kurfürsten für den Fall eines Angriffes auf Kursachsen Hilfe zu. Der Kaiser erläßt das Acht-Exekutionsmandat gegen Grumbach und seine Anhänger. Schuldforderung des Leipziger Bürgers Andreas Kufener an Hans Rothardt zu Marburg. Der Kurfürst übersendet ein Verzeichnis verdächtiger Personen mit der Bitte um Festnahme
Enthält: Verhaftsbrief des Landgrafen gegen sie. Nr. 1575
Enthält: die Räte der Erbeinungsverwandten sollen auf einem Tage zu Naumburg vermitteln
Enthält: Februar. Hilmar v. Münchhausen berichtet Eckbrecht v.d. Malsburg über Rüstungen Herzog Erichs von Braunschweig zu einem Zuge gegen den Bischof von Würzburg
Enthält: Mai. Albrecht v. Rosenberg wegen Teilnahme an den Grumbachschen Händeln und Beleidigung des Kurfürsten August durch Schandschriften zum Tode verurteilt. Zug des Kaisers nach Ungarn. Er befiehlt Herzog Johann Friedrich, an Wilhelm v. Grumbach, Wilhelm vom Stein und Ernst v. Mandelsloh, wenn sie sich in seinem Lande befinden, die Acht zu vollziehen
Enthält: Juni. Herzog Heinrich von Braunschweig schickt Zeitungen über Truppenanwerbungen. Gerichtliche Aussagen über Anschläge Grumbachs gegen das Leben des Kurfürsten. Rosenberg in der Hand des Kaisers. Antwort Herzog Johann Friedrichs an den Kaiser und dessen Widerantwort Grumbachs wegen. Haltung des Kurfürsten von der Pfalz in der Abendmahlsfrage
Enthält: Tag zu Erfurt. Der Landgraf sagt dem Kurfürsten für den Fall eines Angriffes auf Kursachsen Hilfe zu. Der Kaiser erläßt das Acht-Exekutionsmandat gegen Grumbach und seine Anhänger. Schuldforderung des Leipziger Bürgers Andreas Kufener an Hans Rothardt zu Marburg. Der Kurfürst übersendet ein Verzeichnis verdächtiger Personen mit der Bitte um Festnahme
Enthält: Verhaftsbrief des Landgrafen gegen sie. Nr. 1575
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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