Die Brüder Hermann und Alverich von Wersebe, Knappen, verkaufen dem Kloster Lilienthal für sechzig Mark auf acht Jahre wiederkäuflich ihr Gut in Finna, das zur Zeit Kersten, Godsykes Sohn, bewirtschaftet. Ausfertigung Pergament, 25 x 17,5 cm. - Rep. 3 Lilienthal, Nr. 437. - 4 Siegel angehängt, 1. Hermann von Wersebe, 2. Alverich von Wersebe, 3. Hermann von Wersebe, Propst zu Rüstringen, 4. Hinrich von Wersebe, alle Siegel von Wersebe (1) nach Trüper, Ritter und Knappen, S. 972. - Rückvermerk: To Vynne (15. Jh.), Tor Vynne erve gut de van Wersebe (15. Jh.), Finne (17. Jh.) - Druck: Pratje, Altes und Neues 5, S. 347. - Regest: Pratje, Altes und Neues 5, S. 364; StA Stade, Dep. 10, Fa-3, Nr. 1 (Hodenberg, UB Lilienthal; 19. Jh.), Nr. 296 nach +Kopiar Lil. II, 149, Nr. 272. Wy Herman unde Alverick, brodere gheheten van Wersebe, Ghiseken sone, knapen, bekennet unde betuget/ openbare in dessem breve, dat wy mit willen unde vulbort alle unsser erven unde aller der ghennen, der/ ere wille unde vulbort dar to horet, hebbet vorkofft unde vorkopet in dessem breve to eneme steden rech/ten vasten ewighen ervekope der ersamen gheistliken frouwen Tibben, ebbedisschen, frouwen Berten,/ priorenen, unde deme gantzen convente des closters sunte Marien tom Liliendale, des ordens van/ Cisters, in deme stichte to Bremen, unde eren nakomelingen vor sestich Bremere marck, so tho/ Bremen vor der wessele ghinge unde gheve sind, de uns to willen degher unde all betalet sint, unsse/ gut gheleghen to Vynne, dat nu to tiden buwet unde uppe wonet Kersten, Godsykes sone, myt were,/ myt ackere buwet unde unghebuwet, myt holte, myt heyde, myt watere, myt wissche, myt weyde, myt/ aller rechticheit unde tobehoringe, nicht utesproken, van rechtes ewighen ervekopes wegene vor vry/ erve gut vryliken to hebbende unde to besittende. Unde wy hebbet en ghelaten unde latet in dessem/ brieve den eghendom