Aufhebung und Entweihung der St. Leonhardskapelle zu Leutkirch
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 64/8 T 1-2 Nr. 231
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 64/8 T 1-2 Fürst von Nassau-Oranien-Dillenburgsche Standesherrschaft Weingarten
Fürst von Nassau-Oranien-Dillenburgsche Standesherrschaft Weingarten >> 4. Kirchen- und Schulsachen >> 4.2. Pfarrei- und Patronatssachen
1804-1805
Darin: 1352 Sept. 7. Klingenberg. König Karl (IV.) schenkt dem Zisterzienserkloster Stambs (Diözese Brixen) das Patronatsrecht über die Pfarrkirche zu Lütkürchen (Leutkirch). Lat. Absch. Pap.;
1353 Sept. 6. Olmen(?)- Nieder-Olm Kreis Mainz, Erzbischof Gerlach von Mainz, Erzkanzler des Reichs, gibt seine Zustimmung zur Inkorporation und Schenkung der Pfarrkirche zu Luitkürchen (Leutkirch) an das Kloster Stambs durch König Karl. Lat. Abschr. Pap.;
1359 Febr. 17. Breslau. Kaiser Karl IV. schenkt dem Kloster St. Johannes Baptista in Stambs (Diözese Brixen) die Vogtei über die Pfarrkirche in Lütkürchen (Leutkirch) mit allen ihren Einkünften und Gerechtigkeiten. Zeugen: Arnestus, Erzbischof von Prag, Johannes, Bischof von Olmütz, Johannes, Bischof, von Leitomischl, Theodorich, Bischof von Minden, Maurus, Bischof von Corvey, Johannes, Markgraf von Mähren, Bolko, Herzog von Schweidnitz (?Snidnicensis), Konrad Herzog von Olsnitz, Bolko, Herzog von Falkenberg. Lat. Abschr. Pap.;
o. D. Herzog Rudolf von Sachsen, des Reichs Erzmarschall, bestätigt die Schenkung des Patronatsrechts über die Pfarrkirche zu Luitkürch an das Kloster Stambs. Lat. auszugsw. Abschr. Pap.
1353 Sept. 6. Olmen(?)- Nieder-Olm Kreis Mainz, Erzbischof Gerlach von Mainz, Erzkanzler des Reichs, gibt seine Zustimmung zur Inkorporation und Schenkung der Pfarrkirche zu Luitkürchen (Leutkirch) an das Kloster Stambs durch König Karl. Lat. Abschr. Pap.;
1359 Febr. 17. Breslau. Kaiser Karl IV. schenkt dem Kloster St. Johannes Baptista in Stambs (Diözese Brixen) die Vogtei über die Pfarrkirche in Lütkürchen (Leutkirch) mit allen ihren Einkünften und Gerechtigkeiten. Zeugen: Arnestus, Erzbischof von Prag, Johannes, Bischof von Olmütz, Johannes, Bischof, von Leitomischl, Theodorich, Bischof von Minden, Maurus, Bischof von Corvey, Johannes, Markgraf von Mähren, Bolko, Herzog von Schweidnitz (?Snidnicensis), Konrad Herzog von Olsnitz, Bolko, Herzog von Falkenberg. Lat. Abschr. Pap.;
o. D. Herzog Rudolf von Sachsen, des Reichs Erzmarschall, bestätigt die Schenkung des Patronatsrechts über die Pfarrkirche zu Luitkürch an das Kloster Stambs. Lat. auszugsw. Abschr. Pap.
Qu. 1-8 und 2 Schriftstücke ohne Nr.
Archivale
Leitomischl, Johannes; Bischof
Mähren, Johannes; Markgraf
Prag, Erzbischöfe von; Arnestus
Schweidnitz, Bolko von; Herzog
Theodorich; Bischof, Minden
Breslau (heute: Wroclaw), Schlesien [PL]
Falkenberg, Schlesien [PL]
Leutkirch im Allgäu RV
Nieder-Olm MZ
Stams [A]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ
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