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Deutsch-französischer Krieg 1870/71: Allgemeines
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 a Staatsministerium
Staatsministerium >> V Militär-und Marinewesen, Erster Weltkrieg und Nachkriegszeit
1870-1879, 1905-1906
Enthält u.a.: Berichte der Württ. Gesandschaft in Berlin über Einleitung und Gang der Friedensverhandlungen vom 05. und 13.02.1871 Qu. 1, 2; Nachweisung von den nach dem 01.07.1871 demobilisierten Feldtruppen des Norddeutschen Bundes 1875 Qu. 7; Ansprüche Bayerns und Württembergs auf Erstattung der nach dem 01.07.1871 erwachsenen Demobilmachungskosten Qu. 8 - 19; "Württembergisches aus den Juli-Tagen des Jahres 1870", Zeitungsartikel von Minister a.D. Dr. von Mittnacht, Schwäbischer Merkur von 18.11.1905 Nr. 538 Qu. 21; Minister-Konferenz vom 15.07.1870 betr. Wahrung der Souveränität der süddeutschen Staaten durch Preußen bei einem siegreichen Verlauf des Kriegs Qu. 24
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.