Valentin Stertz von Grünberg in Hessen, kaiserlicher Notar, Bürger und geschworener Prokurator des Gerichts zu Worms, bezeugt, dass vor ihm in der...
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1171
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1551-1580
1580 Juni 11, Worms
Ausf., Perg., Notarszeichen(Kerzenleuchter, mit Wahlspruch: Aliis servio, interim pereo)
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Valentin Stertz von Grünberg in Hessen, kaiserlicher Notar, Bürger und geschworener Prokurator des Gerichts zu Worms, bezeugt, dass vor ihm in der Kammergasse zu Worms vor der Behausung des Schuhmachers Friedrich Lang, Andreas Edler, Schultheiß zu Herrnsheim, namens der Vettern Wolf und Philipp Kämmerer v. Worms, genannt v. Dalberg, mit dem Anton Kirchhan, Einwohner zu Neuhausen, wegen des beanspruchten Sonnenguts in der Herrnsheimer Gemarkung verhandelt habe, nachdem trotz der Gebote des Landschreibers Pfalzgraf Ludwigs zu Alzey Anton die Sache nicht an den dalbergischen Gerichten (Wies-) Oppenheim, Heßloch und Gabsheim, sondern am Hofgericht Rottweil anhängig gemacht habe - Zeugen: Jakob Hutzel, Megenbecker, und Jost Nickel, Kürschner, beide Bürger zu Worms
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ