(Ludolph der Ältere, Ludolph der Jüngere und Hans von dem Knesebeck)
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H 236, U Nr. 3 (Benutzungsort: Wernigerode)
H 236 (Benutzungsort: Wernigerode) Gutsarchiv Tylsen
Gutsarchiv Tylsen >> 01. Urkunden
1366, Aug. 06
Gutsarchiv Tylsen
Höhe (cm): 32; Breite (cm): 21.05
Urkunden
Inhalt: Die Ritter Ludolph der Ältere, Ludolph der Jüngere und Knecht Hans ("Hannes Knecht"), Gebrüder und Söhne Ludolphs von dem Knesebeck ("Ludeves sone van dem Knesebeck"), überlassen dem Probst Georg ("Georgio"), der Priorin Elisabeth und dem Konvent des Augustiner-Nonnenklosters zu Diesdorf ("Distorp") für die Aufnahme ihrer Nichten Margarethe, Tochter von Wasmund von dem Knesebeck, und Elisabeth ("Elizabet"), Tochter von Ludolf von dem Knesebeck ("Ludolves"), fünf Wispel Roggenpacht und zwar zehn Viertel von Werlemann, je drei Viertel von Frederick Honreiegher und Henningk Nautes und je zwei Viertel von Knust und Klawes Went aus dem Dorf Dähre ("Dore"), zahlbar innerhalb einer Meile Weges von Diesdorf. Die Pacht ist ablösbar druch die Zahlung von 150 Mark lüneburgischer Pfennige. Zeugen: Pardam von dem Knesebeck ("Pardum"), Ivan von dem Knesebeck ("Ywem"), Hendrick von der Hude ("Hindrick van der Hude"), Heinrich Verdmann ("Heyne Verdeman") und Janesman.
Datumszitat: "Na der bort Godes drettein hundert iar in deme seste unde sestigesten iare in Suncte Sixty dage des hilligen martellers."
Ort: o. O.
Beglaubigungen: Zeugennennung
Überlieferungsform: Abschr.
Beschreibstoff: Papier
Datumszitat: "Na der bort Godes drettein hundert iar in deme seste unde sestigesten iare in Suncte Sixty dage des hilligen martellers."
Ort: o. O.
Beglaubigungen: Zeugennennung
Überlieferungsform: Abschr.
Beschreibstoff: Papier
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:24 MESZ