Thomas S. Barthel (1923-1997)
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Tektonik
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> N Nachlässe und kleinere Erwerbungen >> Nb Nachlässe B
Tektonikbeschreibung: Geb. 4.1.1923 in Berlin, gest. 3.4.1997 in Tübingen. Professor für Völkerkunde in Tübingen. 1940 Abitur in Berlin; 1946-1952 Studium der Völkerkunde, Geographie und Vorgeschichte in Berlin, Hamburg und Leipzig; 1952 Dr. phil. in Hamburg; 1957 Habil. 1953-1956 Stip. der DFG; 1957-1958 Gastforscher an der chilenischen Staats-Universität Santiago de Chile; 27.1.1957 PDoz. in Hamburg; 27.5.1959 ao. Prof. für Völkerkunde in Tübingen; 29.1.1964 o. Prof. für Völkerkunde, 1.1.1971 Professor, 1.1.1987-3.4.1997 Universitätsprofessor, 31.3.1988 entpflichtet.
Sonstige Überlieferung im Universitätsarchiv (Auswahl):
UAT 183/192 Kleinere Erwerbungen, Thomas S. Barthel (1923-1997) 1983-1985
Sonstige Überlieferung im Universitätsarchiv (Auswahl):
UAT 183/192 Kleinere Erwerbungen, Thomas S. Barthel (1923-1997) 1983-1985
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ