30 A Nr. 7
E 401 Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 24. Rentei- und Kellnereisachen allgemein
1570, 1608-1715
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Abschrift eines Notariatsinstruments des Notars Petrus Kipp vom 07.09.1649 betreffend die Mahlmühle und den Zehnten zu Littfeld der Witwe Catharina Elisabeth von und zu Holdinghausen, geborene von Rüspe; Bericht des Johann Philipp Fischer zu Freusburg an die evangelische Regierungskanzlei zu Siegen vom 05./15.09.1665 über die Demolierung des fürstlichen Hofs zu Oberndorf durch einige Freudenberger Untertanen; Korrespondenzen der Siegener Regierungskanzlei wegen der schuldigen Pacht des entwichenen Theis Hofmann in der Dirlenbach, gewesenen Hofmanns zu Asdorf, bei der Siegener und Freusburger Kellnerei (1663-1665); Korrespondenzen der Siegener Räte mit den Rezeptoren Christoph Gercke und Johann Siverding zu Attendorn wegen der Bezahlung restierender Schulden und gezahlter Kontributionen sowie Kontingentsgelder (1642-1644); Extrakt über die erhobenen kaiserlichen Kontributionen im Amt Hilchenbach (1643); Protokoll der Fruchtzehnteinnahmen 1695; Kontrakt zwischen Johann Philipp von und zu der Hees und dem Landschreiber Johann Hermann Freudenberg betreffend den Zehnten des gewesenen Pfarrhofes zu Ahe (1687, 1690); Korrespondenzen der Siegener Räte mit dem Obervogt Johann Georg Raidt zu Marburg wegen diverser Angelegenheiten des Tiergartens in Hilchenbach sowie Zehntsachen (1696); Resolution des Fürsten zu Nassau-Siegen auf eine vom Obervogt Raidt eingereichte Relation betreffend die Siegener Kellnerei ((1696); Beschwerde einer Frau von Wildenberg über die Erhebung des Zehnten für ein Haugstück in der Krombacher Mark durch Johann Dietrich von und zu Holdinghausen (1667); Bedenken über die Siegensche Kellnereirechnung (ohne Datum, um 1660); Designation des Zehnten zu Ahe in den Jahren 1644-1685 sowie Verzeichnis des zu zahlenden Zehnten des dortigen Pfarrhofs in den Jahren 1666-1686; Siegensche Kellnereirechnung (1619); Überschlag der empfangenen Geld- und Fruchtgefälle der Kellnerei zu Siegen (1570); Verzeichnis des abgeführten Heus von den landesherrlichen Wiesen bei Tiefenbach, Marienborn, Deuz und auf der Kichthaal (1634); Verzeichnis der Geld- und Fruchtausgaben der Siegener Kellnerei in den Jahren 1641-1652; Rechnungen über die Geldeinnahmen und -ausgaben der verordneten Kuratoren Philipp Ludwig Vollmann und Johann Daniel Starcke des Monsieur Johann Nathanael Schuncken von 1698-1702 (1703); Verzeichnis der Einnahmen und Ausgaben der Siegener Kellnerei (1635); Supplik des Johannes Clees zu Klafeld wegen Bestätigung seines rückständigen Lidlohns (1714-1715); Rechnungen der Kellnereien zu Freusburg und Siegen; Quittungen des Fürsten zu Nassau-Siegen über den Erhalt von Zehnt- und Schatzungsgeldern (1693-1694). Korrespondenten u.a.: Catharina Elisabeth von und zu Holdinghausen geborene von Rüspe, Kellner Johann Philipp Fischer (Freusburg), Theis Hofmann (Dirlenbach), Oberforstmeister Jodocus Kremer (Friedewald), Rezeptor Johann Siverding (Attendorn), Rezeptor Christopher Gercke (Attendorn), Kammerdiener Peter Hoppel (Siegen), Stadtschreiber Dilthey (Siegen), Obervogt Johann Georg Raidt (Marburg), Johannes Cleeß (Klafeld).
237 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:48 MEZ
Hierarchie
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Namensnennung 4.0 International