Fürstliche Meier, auch Eigenbehörige und deren Grund-Güter betreffend, von Anno 1649 bis 1709
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Loculus XXIV, Paket A
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 16. Fürstliche Colonen
1649-1709
Enthaeltvermerke: enth.: 1) Landvogt zu Peckelsheim (Peckels Heimb) überschickt an den Rent-Meister zum Dringenberg Information wegen Joachim Haurandts seel. zu Hohenwepel (Hohenwepell) hinterlassener Güter, Erben und Creditoren, 1649; 2) Jost Manegoldts Güter zu Dössel (Dößell) werden als eigen declariert, 6. Mai 1650; 3) Ein Verzeichnis der Colonen, welche ans Haus Calenberg gehörig, deren Ländereien im vorgewesenen Krieg mit Holz bewachsen und von den Fronen zum Dringenberg mit Zuziehung der Richter zu Großeneder (großen Eder), Lütkeneder (Lütken Eder) und Hohenwepel (Hohenwepell) in Augenschein genommen, 22. April 1652; 4) Zur Ausrottung 26 Morgen Landes zum Calenberge werden 17 Gemeinheiten aufgeboten, 28. April 1652; 5) Des Haurandts Güter zu Hohenwepel (Hohenwepell) werden wegen des Erbteils und Schulden verkauft, 5. März 1655; 6) Pastor und Templarii zu Hohenwepel (Hohenwepell) appelieren Coram Notario et Testibus von solch einem Verkauf, 21. März 1655; 7) Citatio et Inhibitio, so deswegen von Hochfürstlicher Regierung an Rent-Meister zum Dringenberg ab[ge]gangen, 15. Mai 1655; 8) Concept [eines] Berichts, so hierauf der Rent-Meister Walther abgestattet [hat], 24. Mai 1655; 9) Untertäniger Bericht und Bitte wegen eines Morgen Landes des Henrichs Risteners aus Körbecke (Cörbeke), 17. Nov. 1657; 10) Mandatum, so an Bürgermeister und Rat zu Nieheim (Nieheimb) ab[ge]gangen, die zur Dringenbergischen Rentschreiberei gehörigen Äcker und Wiesen zu designieren, 21. Febr. 1660; 11) Simile Mandatum, so an Bürgermeister und Rat der Städte Dringenberg, Driburg (Drieburg) und Kleinenberg ab[ge]gangen, 21. Febr. 1660; 12) Mandatum an alle und jede Possessoren und Einhaber zur Daseburg und Körbecke (Cörbeke) in der Herrschaft Dasenberg, deren in die Rentschreiberei zum Dringenberg gehörigen Äcker und Wiesen zusammen (Zusambt) aller Fahrgenossen specifice zu designieren, 21. Febr. 1660; 13) Rescriptum Camerae wegen Andreas Richters Güter, Hausstätte und davon gebührenden Dienstgeldes zu Körbecke (Cörbeke), 26. Juni 1662; 14) Gegen den Bokenau (bokenaw) zu Warburg wird die Caducität ob non Solutum Canonem declariert und dem Gografen zu Warburg anbefohlen, die sonst untergehabte Huebe Landes demselben bei 50 Goldgulden (goldtg.) Strafe zu inhibieren, 28. März 1663; 15) Landvogts zu Peckelsheim (Peckels Heim) Bericht wegen Jürgen Igels zu Ossendorf in puncto praetendierter Libertät einer Huebe Landes, so Herrn Officiali pachtbar, 13. Dez. 1663; 16) Henrich Bokenau (bokenaw) zu Warburg excusiert sich wegen imputerteer Vernachlässigung der Pacht und sagt, nicht gewußt zu haben, an wen solche abliefern sollen, 22. Jan. 1666; 17) Hermannus Herting, Officialis zu Paderborn, kommt für den Jürgen Igels wegen der Huebe Landes mit einer schriftlichen Vorstellung ein, 18. April 1666; 18) Bericht wegen des Eigentums, den Ricus Igels zu Ossendorf betreffend, 4. Nov. 1666; 19) Peter Mennen, Landvogt zu Peckelsheim (Peckels Heimb), berichtet wegen ausgebotener Eigenbehörigen Henckeböhlischen Behausung zu Eissen (Eysen), 20. März 1669; 20) Rescriptum Celsissimi Principis Ferdinandi wegen von der Gemeinheit zum Calenberg auf dem Hopfenberge umgebrochener und derselben gegen Erlegung gewisser jährlicher Pacht oder Heuer übelassenden sechs oder sieben Morgen Landes, 29. Dez. 1670; 21) Specificatio der Ländereien, so von dem Hochfürstlichen Meiern zu Großeneder (großen Eder) versetzt und so sie noch unterhaben, 8. Juli 1675; 22) Verzeichnis der Hochfürstlichen pachtbaren Ländereien, so der Richter zu Nieheim (Nieheimb) Phlip Joannes Stam unter gehabt [hat], 12. Juni 1696; 23) Bemeierungs-Protocollum oder Nachricht wegen der Fürstlichen Meierstättischen Ländereien zu Großeneder (Großen Eder), 6. Febr. 1705; 24) Specificatio agrorum, so Jobst Jacob zu Großeneder (großen Eder) von Ludovici conductitie unterhat; 25) Specificatio der Fürstlichen Halben Huebe Landes, welche Adam Hillebrand aus Großeneder (großen Eder) unterhat; 26) Specificatio einer Huebe fürstlichen Landes, welche Jacob Peinen, fürstlicher Meier zu Lütkeneder (Lütken Eder), unterhat; 27) Specificatio der halben Huebe, welche Johan Emmercke, Fürstlicher Eigenbehöriger zu Lütkeneder (Lüteken Eder) unterhat; 28) Designatio Fürstlicher Ländereien, so der Colonus Joannes Rosen zu Lütkeneder (Lütken Eder) emphyteutice unterhat; 29) Specificatio aller Ländereien, so Jacob Stinen aus Daseburg (Dahseburg) unterhat; 30) Designtatio Agrorum, so zu Jürgen Albers Gut zu Daseburg gehörig seien; 31) Specificatio Agrorum, so Joist Müller aus Daseburg unterhat; 32) Specificatio der Fürstlichen Ländereien, so Johan Güth, Töns Bierman, Rincks Nolten, Johannes Fischer und Rinckes Tönneman aus Ossendorf (Oßendorf) unterhaben, solche aber zugleich aufgesagt, Anno 1705; 33) Specificatio, was an Fürstlichen Ländereien Henrich Surlandt und Tuns Beinen aus Ossendorf (Oßendorf) unterhaben; 34) Specificatio der Hochfürstlichen Ländereien im Großen Winkel (großen winkell) vor Eissen (Eysen) gelegen; 35) Nachricht wegen der Hochfürstlichen Ländereien und Wiesen, so Arend Robrecht aus Reelsen unterhat; 36) Rent-Meisters zum Dringenberg Bericht wegen Eigenbehörigen Jürgen Gockelen Behausen zu Großeneder (Großen Eder), so Engelhardt Müller zu Warburg als Creditor per Viam immissionis et adjudicationis erhalten und solches an Joannes Mundus, einen Brandbeschädigten, wieder für 90 Reichstaler verkauft [hat], 18. Jan. 1709; 37) Rescript an den Rent-Meister zum Dringenberg, wenn solches Haus nicht wieder an Eigenbehörige unterzubringen [sei], die 90 Reichstaler Kaufgelder anzunehmen und zur Hochfürstlichen Hof-Kammer einzusenden, 22. Aug. 1709; 38) Rent-Meister zum Dringenberg berichtet wegen der vielen Schuldigen, darin die Eigenbehörigen zu Großeneder (Großen Eder) stecken, und vermeinent ratsam zu sein, daß solche per Commissionem untersucht würden, 29. Aug. 1709; 39) Commissio, den Zustand und Schulden Fürstlicher Eigenbehörigen zu untersuchen, 14. Sept. 1709; 40) Ein Paket untersuchter Schulden der Fürstlchen Eigenbehörigen aus der Warburgischen Börde, in Specie Germete, Hohenwepel (Hohenwepell), Ossendorf (Oßendorf) und Dössel (Dößell)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:09 MEZ
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