2/16 [fol. 4'ff.]: 1631 Februar 2 (Senatsprotokoll)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XVI
Enthält: Anwesend: Rektor Pregizer, Osiander, Harpprecht, Neuffer, Gerhard, Simon, Plachetius, Cellarius, Schickhard; 1.) Verlesung der Namen der im nächsten Monat immatrikulierten Studenten. [UAT 2/16, Bl. 4']; 2.) Gesuch des Friderich Buckhardt, Zolleinnehmer und Bürger zu Metzingen, ihn an Stelle des ausscheidenden Enderiß Kuefueß zum Pfleger zu bestellen; 3.) Anmahnung des Schultheiß zu Grafenberg wegen seiner Schulden (Anm. 1) [UAT 2/16, Bl. 4']; 4.) Gesuch der Susanne, Witwe des Bartholomeus Heckh, um eine Beihilfe von einem Scheffel Dinkel. [UAT 2/16, Bl. 5]; 5.) Bitte des Enderiß Kuefueß (Anm. 2) ehemaliger Pfleger zu Metzingen, ihm seine Naturalienschuld zu erlassen. [UAT 2/16, Bl. 5]; 6.) Gesuch der Maria Brodthag, der "alten Pulvermacherin", ihr das vor einem Jahr bewilligte Interzessionsrecht wegen der Tegetmaierischen Schuld für die Stadt Minden/Westfalen zu erneuern. [UAT 2/16, Bl. 5]; 7.) Bitte der Anna Maria Halbritter, Witwe des Johann Halbritters, ihr Mag. Johann Martin Rauscher zum Curator und ihren zwei Töchtern Dr. Johann Fritzlin und Herrn Leuchter zu Vormünder zu bestellen. [UAT 2/16, Bl. 5]; 8.) Klage ettlicher Universitätsverwandter wegen überhöhter Haussteuern. [UAT 2/16, Bl. 5']; 9.) Bitte des Dr. Martin Neuffer um Befreiung von der Teilnahme an der Wild'schen Inventation (Anm. 3) [UAT 2/16, Bl. 5']; 10.) Beratung welchen genannten fürstlichen Personen wegen des Ablebens des Herzogs Ludwig Friderich zu Württemberg, Vormund und Administrator, zu kondolieren sei. [UAT 2/16, Bl. 5']; 11.) Gesuch des Veit Jelin (Anm. 4) und des Martin Marquardt, beide Bürger zu Sindelfingen und 1629 Zehntpächter der Universität in Sindelfingen, um Nachlassung und Stundung ihrer Schulden. [UAT 2/16, Bl. 5']; Anm. 1: Vgl. UAT 2/16,2'. Anm. 2: Vgl. UAT 2/16,4'. Anm. 3: Vgl. UAT 2/16,1; 2/16,3'; 2/16,4. Anm. 4: Veit Jelin: MUT 21714.
Akte
Acta Senatus, Bd. XVI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
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