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Ermittlungen gegen die Dillenburger Regierungsräte von Diest und Gürtler als Siegensche Subdelegierte
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 10. Verwaltung der katholischen und evangelischen Landesteile >> 10.1. Siegen - Katholischer Landesteil
(1720) 1737-1743
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Abschrift der erneuerten Kanzleitaxordnung des Fürsten Friedrich Wilhelm Adolph zu Nassau-Siegen vom 14.06.1720; Forstverordnung für Oberjäger Schenck vom 08.12.1738; Instruktion für den Eisen-, Berg-, Hütten- und Hammerkommissar Johann Jacob Schutte vom 28.02.1739; Berichte über die Verpachtung des Loheschen Hütten- und Hammerwerks (1737, 1741); Spezifikation des erzielten Gewinns der hochfürstlichen Hütten- und Hammerwerke zum Lohe 1727-1737 (1741); Spezifikation der von der Bergmeisterei Müsen gelieferten weißen und braunen Stahlsteine an das Haus Lohe (1741); Protokolle der Kammer zu Dillenburg (1742); Beschwerde des Fürsten Wilhelm Karl Heinrich Friso zu Nassau-Diez über die Besoldung und Tätigkeit der Regierungsräte von Diest und Gürtler in Siegen als Deputierte der kaiserlichen Administrationskommission (14.10.1742); Stellungnahme der Dillenburger Regierungsräte von Diest und Gürtler auf die gegen sie erhobene Denunziation (22.11./27.11.1742) Abschriftliche Beilagen zur Stellungnahme der Regierungsräte von Diest und Gürtler (Befehle des Fürsten Wilhelm Carl Heinrich Friso zu Nassau-Diez, Korrespondenzen der Administrationssubdeliegierten, Sportelangelegenheiten, Berichte über den Niedergang des Eisenhandels und Maßnahmen seiner Verbesserung, Protokoll der in Buschgotthardshütten versammelten Hammerschmiedehandwerker, Bericht über den Schutzjuden Baruch zu Hadamar, Abschriften von Suppliken diverser Untertanen und Zünfte, Supplik des Johann Heinrich Schuß und Konsorten wegen Erbauung einer Lederwalkmühle, mangelhafte Belieferung des oberen Schlosses zu Siegen mit Brandholz, Bezahlung des Subdelegationskanzlisten Stecker, Überprüfung von Rechnungen, Verpachtung der herrschaftlichen Höfe und Mühlen sowie Güter und Haubergen im evangelischen Landesteil, Verpachtung der Akzise und des Zolls im katholischen Landesteil); Protokoll über die Denunziation des Regierungsrats von Diest und dessen Ehefrau und Stellungnahme zu den erhobenen Vorwürfen (1743). Korrespondenten u.a.: Friedrich Wilhelm Adolph Fürst zu Nassau-Siegen, Regierungsrat Heinrich von Diest (Siegen), Regierungsrat von Laffert, Notar Franz Anton Roth, Regierungsrat Friedrich Gürtler (Siegen), Trainer (Siegen), Huffeisen (Siegen), Hüttenverwalter Johann Jost Schmidt (Müsen), Bergmeister Johann Jacob Mäußborn (Müsen), Johann Jacob Schütten, Registrator C. A. Koenig, Johann Acker (Dillenburg), Wilhelm Karl Heinrich Friso Fürst zu Nassau-Diez, Notar Johann Jacob Meinhard, Assessor Carl Ludwig von Fürstenwärther, Vorsbach, Hüttenkommissar Johann Jacob Schütte (Müsenershütten), Johann Friedrich Schenck (Krombach), Johann Heinrich Schuß, Kammerrat Johann Henrich Spies, Richter Johann Georg Müllens.
188 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.