Bertoldus de Oddenhusen, Richter; Hermannus de Huxaria, Bürgermeister; Gerhardus de Mengerinchusen, Thidericus de Kertorp, Gotfridus Boldiken, Conradus de Wespede, Henricus de Adorp, Thidericus Scarman, Hermannus de Esbike, Rodolfus de Klinge, Sifridus de Buren, Henricus de Arlon und Jhohannes Havesaldi, Ratsherren der Stadt Marsberg (Montismartis), beurkunden, daß die Brüder Johannes, Dietrich, Hermann, Heinrich und Ludolf gen. von Esbike, Söhne des verstorbenen Hermann von Esbike, vor ihnen mit Einverständnis ihrer Frauen und auf den Rat ihrer Freunde hin die Teilung ihrer väterlichen Erbschaft vorgenommen haben. Hermann, Heinrich und Ludolf sollen daraus den vierten Teil des Zehnten in Boclon, einen Hof (curiam) in Sudeck (Sudic), eine halbe Hufe (mansum) in Helmern (Helmere), zwei Hufen in Ostheim (Osthem), deren eine zur (ad) Assche, die andere Osterhove heißt, ein Landgut (predium) bei Federikenhagen, ein Gut (bonum) in Hemminghausen (Hemminchusen), eine Hausstätte (aream) in Esbeck (Esbike) und eine in Horhusen erhalten. Die Brüder Johannes und Dietrich haben auf diese Güter verzichtet und versprechen, bei der Wahrung dieses Besitzes behilflich zu sein. Sollten die drei Brüder etwas hinzuerwerben oder veräußern, wollen Johannes und Dietrich dem nicht entgegenstehen. Siegel der Stadt Marsberg angekündigt. Datum anno Domini millesimo CCCXIIII feria tercia ante festum beati Viti

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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