Gemeindearchiv Schützingen (Bestand)
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Gemeindearchiv Schützingen (Nutzung über die Gemeinde Illingen), GA SHÜ
Kreisarchiv des Enzkreises (Archivtektonik) >> Stadt- und Gemeindearchive im Enzkreis
Vorwort: Im Interesse der Sicherung ihrer geschichtlichen Überlieferung hat die Gemeinde Illingen im Jahr 2000 beschlossen, das historische und dauerhaft aufbewahrenswerte Schriftgut der Gemeindeverwaltung fachgerecht erschließen zu lassen. Die beim Enzkreis beschäftigten Archivpfleger haben nun die Bestände der Gemeinden Schützingen und Illingen (jeweils bis 31.12.1973) geordnet und verzeichnet.
Der hier detailliert vorzustellende Archivbestand Schützingen umfasst rund 60 laufende Regalmeter (vor allem Akten, Bände, Rechnungen, Pläne und Fotos). Insgesamt handelt es sich um 1518 Archivalieneinheiten aus dem Zeitraum von 1683 bis 1973 mit Nachakten bis 1991.
Die ältesten erhaltenen Original-Dokumente sind eine Erneuerung des Fleckenbrauchbuchs von 1683 (bis 1765) sowie die Inventur- und Teilungsbücher von 1693-1699 und 1699-1707. Somit reichen insgesamt drei Archivalien ins 17. Jahrhundert zurück. Aus dem 18. Jahrhundert stammen 52 Archivalien, v.a. Inventur- und Teilungsbücher und -akten, Steuer- und Güterbücher, Unterpfandsbücher, Kaufbücher und Gerichtsprotokolle. Im 19. Jahrhundert verdichtet sich die Überlieferung mit 333 Archivalien, unter denen v.a. Unterpfandsbücher, Inventuren und Teilungen, Pflegrechnungen, Steuer- und Güterbücher, Gemeinderatsprotokolle und Schultheißenamtsprotokolle erwähnenswert sind. Den Schwerpunkt des Bestandes bildet freilich das 20. Jahrhundert mit insgesamt 1130 Erschließungseinheiten, darunter v.a. die Gemeinderechnungen, die mit Rechnungsjahrgang 1900 beginnen (einzige Ausnahme ist der Rechnungsband 1816/17 der Bürgermeisterrechnungen) und die Stiftungspflegrechnungen bzw. die Rechnungen der Zeh’schen Stiftung.
Der Schützinger Archivbestand enthält neben den beiden Hauptteilen „Akten und Bände“ sowie „Rechnungen“ einen Teilbestand „Selekte und Sammlungen“. In diesem befinden sich sowohl inner- als auch außerhalb der Verwaltung entstandene Dokumente wie Druckschriften, Karten und Pläne, Mitteilungsblätter, ein „Bildarchiv“ mit Fotos und Zeichnungen sowie eine ortsgeschichtliche Sammlung u.a. mit Zeitungsausschnitten und Statistiken.
Nach erfolgter Erschließung im Landratsamt Enzkreis wird das Gemeindearchiv im neu geschaffenen Archivraum im Rathaus in Illingen gelagert.
Der Archivbestand Schützingen ist als sozusagen schriftliches Gedächtnis der Gemeinde eine Fundgrube für die heimatkundliche und wissenschaftliche Forschung wie auch für verwaltungsinterne Recherchen nach älteren, rechtlich noch bedeutsamen Vorgängen. Das vorliegende Findbuch erscheint innerhalb der Publikationsreihe von Repertorien des Kreisarchivs des Enzkreises über die Archive der Kreisgemeinden und erschließt als Hilfsmittel den Archivbestand, der komplett mit der Archivsoftware AUGIAS-Archiv verzeichnet wurde. Als Grundlage für die Nutzung des Archivs hat der Gemeinderat Illingen am 11. November 2009 eine Archivordnung erlassen, die in dieses Findbuch mit aufgenommen wurde.
Die intensiven Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten leistete Diplom-Archivarin (FH) Heike Sartorius von Juli 2007 bis Juni (mit Nachzüglern im August/September) 2008. Layout und Fertigstellung des Findbuchs übernahmen Ursula Reister und Heike Sartorius. Die Entmetallisierungs-, Signierungs- und Verpackungsarbeiten wurden von Anke Huber ausgeführt. Mein Dank gilt den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung Illingen, namentlich Herrn Bürgermeister Harald Eiberger für die gute Kooperation.
Pforzheim, im Dezember 2010
Konstantin Huber
Leiter des Kreisarchivs
Weitere Informationen (ortsgeschichtlicher Überblick, Liste der Ortsvorsteher, Bestands- und Registraturgeschichte, Erläuterungen zur Ordnung, Gliederung und Verzeichnung des Gemeindearchivs, Indizes und Abkürzungsverzeichnis) finden Sie in der PDF-Version des gedruckten Findbuchs: https://www.enzkreis.de/Serviceportal/Was-erledige-ich-wo-/Findb%C3%BCcher-der-Stadt-und-Gemeindearchive.php?object=tx,2891.2.1&ModID=10&FID=2032.130.1&NavID=2032.13.1
Der hier detailliert vorzustellende Archivbestand Schützingen umfasst rund 60 laufende Regalmeter (vor allem Akten, Bände, Rechnungen, Pläne und Fotos). Insgesamt handelt es sich um 1518 Archivalieneinheiten aus dem Zeitraum von 1683 bis 1973 mit Nachakten bis 1991.
Die ältesten erhaltenen Original-Dokumente sind eine Erneuerung des Fleckenbrauchbuchs von 1683 (bis 1765) sowie die Inventur- und Teilungsbücher von 1693-1699 und 1699-1707. Somit reichen insgesamt drei Archivalien ins 17. Jahrhundert zurück. Aus dem 18. Jahrhundert stammen 52 Archivalien, v.a. Inventur- und Teilungsbücher und -akten, Steuer- und Güterbücher, Unterpfandsbücher, Kaufbücher und Gerichtsprotokolle. Im 19. Jahrhundert verdichtet sich die Überlieferung mit 333 Archivalien, unter denen v.a. Unterpfandsbücher, Inventuren und Teilungen, Pflegrechnungen, Steuer- und Güterbücher, Gemeinderatsprotokolle und Schultheißenamtsprotokolle erwähnenswert sind. Den Schwerpunkt des Bestandes bildet freilich das 20. Jahrhundert mit insgesamt 1130 Erschließungseinheiten, darunter v.a. die Gemeinderechnungen, die mit Rechnungsjahrgang 1900 beginnen (einzige Ausnahme ist der Rechnungsband 1816/17 der Bürgermeisterrechnungen) und die Stiftungspflegrechnungen bzw. die Rechnungen der Zeh’schen Stiftung.
Der Schützinger Archivbestand enthält neben den beiden Hauptteilen „Akten und Bände“ sowie „Rechnungen“ einen Teilbestand „Selekte und Sammlungen“. In diesem befinden sich sowohl inner- als auch außerhalb der Verwaltung entstandene Dokumente wie Druckschriften, Karten und Pläne, Mitteilungsblätter, ein „Bildarchiv“ mit Fotos und Zeichnungen sowie eine ortsgeschichtliche Sammlung u.a. mit Zeitungsausschnitten und Statistiken.
Nach erfolgter Erschließung im Landratsamt Enzkreis wird das Gemeindearchiv im neu geschaffenen Archivraum im Rathaus in Illingen gelagert.
Der Archivbestand Schützingen ist als sozusagen schriftliches Gedächtnis der Gemeinde eine Fundgrube für die heimatkundliche und wissenschaftliche Forschung wie auch für verwaltungsinterne Recherchen nach älteren, rechtlich noch bedeutsamen Vorgängen. Das vorliegende Findbuch erscheint innerhalb der Publikationsreihe von Repertorien des Kreisarchivs des Enzkreises über die Archive der Kreisgemeinden und erschließt als Hilfsmittel den Archivbestand, der komplett mit der Archivsoftware AUGIAS-Archiv verzeichnet wurde. Als Grundlage für die Nutzung des Archivs hat der Gemeinderat Illingen am 11. November 2009 eine Archivordnung erlassen, die in dieses Findbuch mit aufgenommen wurde.
Die intensiven Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten leistete Diplom-Archivarin (FH) Heike Sartorius von Juli 2007 bis Juni (mit Nachzüglern im August/September) 2008. Layout und Fertigstellung des Findbuchs übernahmen Ursula Reister und Heike Sartorius. Die Entmetallisierungs-, Signierungs- und Verpackungsarbeiten wurden von Anke Huber ausgeführt. Mein Dank gilt den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung Illingen, namentlich Herrn Bürgermeister Harald Eiberger für die gute Kooperation.
Pforzheim, im Dezember 2010
Konstantin Huber
Leiter des Kreisarchivs
Weitere Informationen (ortsgeschichtlicher Überblick, Liste der Ortsvorsteher, Bestands- und Registraturgeschichte, Erläuterungen zur Ordnung, Gliederung und Verzeichnung des Gemeindearchivs, Indizes und Abkürzungsverzeichnis) finden Sie in der PDF-Version des gedruckten Findbuchs: https://www.enzkreis.de/Serviceportal/Was-erledige-ich-wo-/Findb%C3%BCcher-der-Stadt-und-Gemeindearchive.php?object=tx,2891.2.1&ModID=10&FID=2032.130.1&NavID=2032.13.1
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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03.06.2025, 10:08 AM CEST