Rechtsstreit zwischen den Erben des Bernhard von Metternich und den Erben des Anton von Eltz um das Erbe des Johann von Densborn und der Amelia von Eltz geb. von Metternich sowie Forderung des Gebhard von Eyll, Sohnes des Dietrich von Eyll, gegen die densbornischen Erben aufgrund eines Heiratsgeldes von 3100 Goldgulden und eines Legats von 1500 Goldgulden von Seiten der Anna von Lützeradt, der kinderlosen Gemahlin des Johann von Densborn (1. Ehe) und des Dietrich von Eyll (2. Ehe)
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Rechtsstreit zwischen den Erben des Bernhard von Metternich und den Erben des Anton von Eltz um das Erbe des Johann von Densborn und der Amelia von Eltz geb. von Metternich sowie Forderung des Gebhard von Eyll, Sohnes des Dietrich von Eyll, gegen die densbornischen Erben aufgrund eines Heiratsgeldes von 3100 Goldgulden und eines Legats von 1500 Goldgulden von Seiten der Anna von Lützeradt, der kinderlosen Gemahlin des Johann von Densborn (1. Ehe) und des Dietrich von Eyll (2. Ehe)
AA 0580, 316
AA 0580 Harff-Dreiborn, Akten (AA 580)
Harff-Dreiborn, Akten (AA 580) >> 5. Familien von Metternich, von Densborn, Hurth von Schöneck und Pront von Horchheim gen. von der Broel >> 5.2. Densbornische Güter >> 5.2.1. Erb- und Lehnsfolge
[(1415- ) 1585- 1686]
Enthaeltvermerke: Enthält: Urkundenabschriften 1415- 1551 betr. die vom Abt zu Prüm lehnrührigen densbornischen Höfe zu Wichterich und Mülhein; Verzeichnis aller densbornischen Güter und ihrer Gefälle im Erzstift Trier, Land Luxemburg und in den Grafschaften Manderscheid, Gerolstein und Blankenheim; Befehl des Markgrafen Philipp von Baden an Emmerich Hurth von Schöneck, die von der Grafschaft Sponheim rührenden Lehen zu empfangen 1587; Konfiskation des von Dietrich von Eyll in Fortführung der Leibzucht der Anna von Lützeradt innegehabten Sitzes Kuchenheim durch den Kurfürsten von Köln (vor 1584); Extrajudizialverfahren bei der jülich- bergischen Kanzlei in Düsseldorf zwischen von Metternich und von Eyll wegen der 4600 Goldgulden: Rezeß betr. Besitz und Einkünfte der densbornischen Lehngüter Herzogtums Jülich 1587; Ausgleichsverhandlungen zwischen von Eltz und von Metternich zu Koblenz vor dem Kurfürsten von Trier 1619; Urteil des Reichskammergerichts in dem seit 1591 anhängigen Prozeß zwischen den Erben von Metternich, Klägern, Gebhard von Eyll, Intervenieren, und Ejfben von Eltz, Beklagten, 1658 und Exekution des Urteils; Gesuch der Eva Franziska Witwe von Harff zu Dreiborn um Belehnung eines ihrer Söhne mit Kuchenheim (nach 1726)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:42 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.3. Herrschaften (Tektonik)
- 1.3.1. A - M (Tektonik)
- 1.3.1.7. Harff-Dreiborn (Tektonik)
- Harff-Dreiborn, Akten AA 0580 (Bestand)
- 5. Familien von Metternich, von Densborn, Hurth von Schöneck und Pront von Horchheim gen. von der Broel (Gliederung)
- 5.2. Densbornische Güter (Gliederung)
- 5.2.1. Erb- und Lehnsfolge (Gliederung)