Akten des Statthalters und der Räte zu Kassel, auch des Landgrafen Wilhelm: Briefwechsel mit dem kaiserlichen Rat und obersten Kriegskommissar in Deutschland Johann v. Lier, Landgraf Wilhelm von Hessen, Ausschreiben an die Oberamtmänner der Grafschaft Katzenelnbogen, Briefwechsel mit Alexander v.d. Tann Oberamtmann der Obergrafschaft, mit dem Grafen Reinhard von Solms, Kaiser Karl V. und dem Schultheißen Hans Geilmann zu Homberg i.H. Kaiserliche Mandate, Protokolle und Beschlüsse von Ratssitzungen, Gedenkzettel des Heinz v. Lüder, hessische Ausschreiben, Bericht des Einspännigen Wendel. Abschriften der Supplik Hans Brendels an den Kaiser, Untersuchungsakten der kaiserlichen Kommissare. Schadlosbrief des Landgrafen Wilhelm für die Stadt Kassel. Bericht der Fuldaer Bürger Michael und Hans Metsch gen. Kuchenbecker
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Akten des Statthalters und der Räte zu Kassel, auch des Landgrafen Wilhelm: Briefwechsel mit dem kaiserlichen Rat und obersten Kriegskommissar in Deutschland Johann v. Lier, Landgraf Wilhelm von Hessen, Ausschreiben an die Oberamtmänner der Grafschaft Katzenelnbogen, Briefwechsel mit Alexander v.d. Tann Oberamtmann der Obergrafschaft, mit dem Grafen Reinhard von Solms, Kaiser Karl V. und dem Schultheißen Hans Geilmann zu Homberg i.H. Kaiserliche Mandate, Protokolle und Beschlüsse von Ratssitzungen, Gedenkzettel des Heinz v. Lüder, hessische Ausschreiben, Bericht des Einspännigen Wendel. Abschriften der Supplik Hans Brendels an den Kaiser, Untersuchungsakten der kaiserlichen Kommissare. Schadlosbrief des Landgrafen Wilhelm für die Stadt Kassel. Bericht der Fuldaer Bürger Michael und Hans Metsch gen. Kuchenbecker
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.24 Ereignisse während der Gefangenschaft Philipps
März 1549 - August 1551
Enthält: 1549 März. Ersuchen des Johann v. Lier auf Grund des kaiserlichen Verbots fremder Kriegsdienste zu untersuchen, ob die Werbungen des Philipp Diede gegen den Kaiser gerichtet seien. Befehl, die Pässe und Fähren für fremdes Kriegsvolk zu schließen und auf verdächtige Personen zu fahnden
Enthält: April. Unterredung des Grafen Reinhard von Solms mit Alexander v.d. Tann in Frankfurt über seinen Vertrag mit Hessen, die Werbungen im Lande Hessen und die Rückkehr der Prädikanten aus den Reichsstädten nach Hessen
Enthält: Gegenbericht des Statthalters und der Räte auf die Angriffe des Grafen. Durch den Grafen von Solms nunmehr übermittelter Befehl des Kaisers, Philipp Diede in seinen dem Kaiser zugute kommenden Werbungen zu unterstützen. Neue Einschärfung des Edikts über den Buchdruck und Buchhandel
Enthält: Juli. Vorgehen des Kaisers gegen die Gewalttätigkeiten Herzog Heinrichs von Braunschweig
Enthält: August. Kaiserliche Verordnung über die Notare
Enthält: Oktober, Dezember. (1551 Juni). Überfall 'an der Schnepf'. Vergebliche Verhandlungen zu Wetter vor kaiserlichen Kommissaren, dem Landkomtur Johann v. Rehen und Georg v. Hatzfeld wegen der Schadenersatzforderung Hans Brendels gegen den Schultheißen Kurt Heß zu Marburg für erlittene Gefangenschaft und Folterung
Enthält: 1550 Juli. Ratssitzung: Aufkündigung der Pfandschaften, die Güter Wilhelms v.d. Landsburg, Unterhaltung der Jagdschlösser, Jagdwesen, Kommission zur Abhörung der Rechnung, Untersuchung gegen den Professor Billicanus (Gerlach) zu Marburg, Festsetzung der Besoldung der Schultheißen, Einführung eines Ausfuhrzolls für Wolle, Revision der Einkünfte aus den Zinsfrüchten, Bäcker- und Fleischerordnung, Beauftragung des Otto Holsteiner mit der Aufsicht über die Forsten um Friedewald, Verproviantierung und Besetzung von Ziegenhain und der anderen Festungen, Zufluchtsort für Margarete v.d. Saale, Prozesse mit Öttingen, Haina, Schmalz, Bewilligungsbrief für Georg v. Kolmatsch, Besoldung des Hans Geilmann und des Dr. Eisermann. Berufung eines Ausschusses der Landstände auf den 6. August nach Kassel wegen der Werbung Schwendis, (Vgl. unten Nr. 1025.) Verbringung der geheimen Akten nach Ziegenhain
Enthält: September. Neue Einschärfung des Verbots fremder Kriegsdienste
Enthält: Oktober. Überfall der Brüder Michael und Hans Metsch gen. Kuchenbecker
Enthält: November. Abfergigung Bernhard Junkhers und Heinrich Katzendruncks wegen der Sicherheit der Straßen
Enthält: Dezember. Befürchtung, die Spanier im Lande Württemberg möchten ihr Winterlager in der Grafschaft Katzenelnbogen nehmen. Kundschaften v.d. Tanns: Verhandlungen auf dem Reichstage über das Interim, Krieg gegen Magdeburg auf dem Reichstage beschlossen, Ankunft des Erzherzogs Maximilian in Augsburg, Ausrüstung von Diedenhofen und anderen Grenzfestungen durch den Kaiser mit Geschütz, Tod des Herzogs Ulrich von Württemberg, lange verheimlicht. Kundschaft über die Spanier in Schweinfurt, Beobachtung ihrer Bewegungen
Enthält: 1551 Februar. Zeitungen von Alexander v.d. Tann: Verhandlungen auf dem Reichstage über den Besuch des Konzils, das Augsburger Urteil in der nassauischen Sache, Bewilligung der Türkenhilfe. Kaiserliches Verbot fremder Kriegsdienste
Enthält: Mai, Juni. Johann Brendel (s.u.)
Enthält: August. Scharfe Beschwerde des Kaisers über die fremden Werbungen in Hessen und die Praktiken der hessischen Regierung, deren Entschuldigung
Enthält: (1551). Schadlosverschreibung des Landgrafen für die Stadt Kassel wegen einer von ihr bei der Stadt Straßburg zur Befriedigung der Prozeßgegner Hessens aufgenommenen Schuld
Enthält: April. Unterredung des Grafen Reinhard von Solms mit Alexander v.d. Tann in Frankfurt über seinen Vertrag mit Hessen, die Werbungen im Lande Hessen und die Rückkehr der Prädikanten aus den Reichsstädten nach Hessen
Enthält: Gegenbericht des Statthalters und der Räte auf die Angriffe des Grafen. Durch den Grafen von Solms nunmehr übermittelter Befehl des Kaisers, Philipp Diede in seinen dem Kaiser zugute kommenden Werbungen zu unterstützen. Neue Einschärfung des Edikts über den Buchdruck und Buchhandel
Enthält: Juli. Vorgehen des Kaisers gegen die Gewalttätigkeiten Herzog Heinrichs von Braunschweig
Enthält: August. Kaiserliche Verordnung über die Notare
Enthält: Oktober, Dezember. (1551 Juni). Überfall 'an der Schnepf'. Vergebliche Verhandlungen zu Wetter vor kaiserlichen Kommissaren, dem Landkomtur Johann v. Rehen und Georg v. Hatzfeld wegen der Schadenersatzforderung Hans Brendels gegen den Schultheißen Kurt Heß zu Marburg für erlittene Gefangenschaft und Folterung
Enthält: 1550 Juli. Ratssitzung: Aufkündigung der Pfandschaften, die Güter Wilhelms v.d. Landsburg, Unterhaltung der Jagdschlösser, Jagdwesen, Kommission zur Abhörung der Rechnung, Untersuchung gegen den Professor Billicanus (Gerlach) zu Marburg, Festsetzung der Besoldung der Schultheißen, Einführung eines Ausfuhrzolls für Wolle, Revision der Einkünfte aus den Zinsfrüchten, Bäcker- und Fleischerordnung, Beauftragung des Otto Holsteiner mit der Aufsicht über die Forsten um Friedewald, Verproviantierung und Besetzung von Ziegenhain und der anderen Festungen, Zufluchtsort für Margarete v.d. Saale, Prozesse mit Öttingen, Haina, Schmalz, Bewilligungsbrief für Georg v. Kolmatsch, Besoldung des Hans Geilmann und des Dr. Eisermann. Berufung eines Ausschusses der Landstände auf den 6. August nach Kassel wegen der Werbung Schwendis, (Vgl. unten Nr. 1025.) Verbringung der geheimen Akten nach Ziegenhain
Enthält: September. Neue Einschärfung des Verbots fremder Kriegsdienste
Enthält: Oktober. Überfall der Brüder Michael und Hans Metsch gen. Kuchenbecker
Enthält: November. Abfergigung Bernhard Junkhers und Heinrich Katzendruncks wegen der Sicherheit der Straßen
Enthält: Dezember. Befürchtung, die Spanier im Lande Württemberg möchten ihr Winterlager in der Grafschaft Katzenelnbogen nehmen. Kundschaften v.d. Tanns: Verhandlungen auf dem Reichstage über das Interim, Krieg gegen Magdeburg auf dem Reichstage beschlossen, Ankunft des Erzherzogs Maximilian in Augsburg, Ausrüstung von Diedenhofen und anderen Grenzfestungen durch den Kaiser mit Geschütz, Tod des Herzogs Ulrich von Württemberg, lange verheimlicht. Kundschaft über die Spanier in Schweinfurt, Beobachtung ihrer Bewegungen
Enthält: 1551 Februar. Zeitungen von Alexander v.d. Tann: Verhandlungen auf dem Reichstage über den Besuch des Konzils, das Augsburger Urteil in der nassauischen Sache, Bewilligung der Türkenhilfe. Kaiserliches Verbot fremder Kriegsdienste
Enthält: Mai, Juni. Johann Brendel (s.u.)
Enthält: August. Scharfe Beschwerde des Kaisers über die fremden Werbungen in Hessen und die Praktiken der hessischen Regierung, deren Entschuldigung
Enthält: (1551). Schadlosverschreibung des Landgrafen für die Stadt Kassel wegen einer von ihr bei der Stadt Straßburg zur Befriedigung der Prozeßgegner Hessens aufgenommenen Schuld
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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