Verkauf eines Zinses aus einem Gut zu Treis
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Urk. 25, 134
Urk. 25 Kloster Hachborn - [ehemals: A II]
Kloster Hachborn - [ehemals: A II] >> 1451-1500
1478 September 17
(A) Ausf. Perg. Durch Einschnitte kassiert. S. fehlen. Vgl. Nr. 1016.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum ipso die sancti Lamperti martiris a. d. 1478.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Reinhard Knyp, Propst, Jutta Mönch, Meisterin, und das Kloster Hachborn (Hacheborn) verkaufen aus Not dem Meister Heinrich Imhof (im Hobe) gen. Rode und seiner Ehefrau Elisabeth einen Zins von 13 Turnosen Marburger Währung an Martini und ½ Fastnachtshuhn aus ihrem Gut zu Treis a. d. Lumda (Treysse uff der Lomme), das Henne Romil bearbeitet, wiederkäuflich gegen 10 oberländische rhein. Gulden Kurfürstlicher Münze und 20 Turnose Marburger Währung, zusammen 260 Turnose, mit denen sie sich großen Schadens entwehrt haben, und geloben Währschaft.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Propst und Kloster. Zeugen: Henne Erwin, Knecht des Klosters, und Henne Romil, Landsiedel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 1001
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Reinhard Knyp, Propst, Jutta Mönch, Meisterin, und das Kloster Hachborn (Hacheborn) verkaufen aus Not dem Meister Heinrich Imhof (im Hobe) gen. Rode und seiner Ehefrau Elisabeth einen Zins von 13 Turnosen Marburger Währung an Martini und ½ Fastnachtshuhn aus ihrem Gut zu Treis a. d. Lumda (Treysse uff der Lomme), das Henne Romil bearbeitet, wiederkäuflich gegen 10 oberländische rhein. Gulden Kurfürstlicher Münze und 20 Turnose Marburger Währung, zusammen 260 Turnose, mit denen sie sich großen Schadens entwehrt haben, und geloben Währschaft.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Propst und Kloster. Zeugen: Henne Erwin, Knecht des Klosters, und Henne Romil, Landsiedel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 1001
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ