Familienverband Bennecke (Bestand)
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NLA HA, Dep. 126
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.2 Familien- und Gutsarchive
1608-1964
Bestandsgeschichte: I. Zur Geschichte der Familie Bennecke
Der Bestand enthält die genealogische Sammlung des Familienverbandes Bennecke. Die Stammtafeln der Familie Bennecke gehen zurück bis auf Statz Hinrich Bennecke und seine Frau Rosine Elisabeth Rathsmann geb. Randel, die er 1727 heiratete. Am 2. Dezember 1734 übernahm Bennecke das Amt Athensleben als Pacht und bezog den zugehörigen Amtssitz Schloss Athensleben. Ab diesem Zeitpunkt blieb Athensleben für ca. 200 Jahre im Besitz der Familie Bennecke, bis sie nach dem Zweiten Weltkrieg enteignet wurde. Seit 2003 ist Athensleben ein Stadtteil von Staßfurt. Im heutigen Park von Athensleben verweisen noch einige Grabsteine der Familie Bennecke auf den früheren Friedhof. Dort steht auch ein Wappenfries des zum Schloss gehörenden Brauhauses, welches die Familie Bennecke 1994 restaurieren und aufstellen ließen.
Nach seinem Vater Statz Hinrich wurde Carl Ludwig Bennecke 1762 der erste Erbpächter von Athensleben. Seine erste Frau Wilhelmine Charlotte Kühne verstarb bereits sehr früh mit 27 Jahren. In zweiter Ehe heiratete er Charlotte Luise Gansauge, mit der er sechs Töchter und einen Sohn hatte. Über das Leben in dieser Zeit und den Zusammenhalt innerhalb der Familie gibt das Buch von Gertrud Jonas "Charlotte Louise Bennecke und ihr Kreis" Auskunft. Weiteren Aufschluss über die Familienverhältnisse gibt die am 4. März 1890 gegründete "Bennecke'sche Familienstiftung".
In dem Bestand sind neben mehreren Druckschriften die Nachlässe von Carl Ludwig und Philipp Carl Bennecke sowie Unterlagen zur Familienforschung von Georg Bennecke auf der Grundlage der von Gertrud Jonas im Jahr 1896 erstellten Familientafeln ("Carl Ludwig Bennecke und sein Haus") enthalten. Ferner sind Pachtverträge vorhanden, die der Familie den weiteren Besitz des Amtes Athensleben zusicherten.
II. Bestandsgeschichte
Das Archiv des Familienverbandes Bennecke
Bestandsgeschichte: mit einem Umfang von 0,9 lfdm wurde dem Niedersächsischen Landesarchiv - Hauptstaatsarchiv Hannover mit Vertrag vom 27. August 2001 übergeben und unter der Akzession 2001/160 als Depositum 126 (Familienverband Bennecke) in die Bestände des Hauptstaatsarchiv aufgenommen.
Voraussichtlich wird noch eine weitere Abgabe des Familienverbandes erfolgen, da laut Depositalvertrag die "Memoiren" von Georg Bennecke bislang fehlen.
Der Bestand befindet sich in einem guten Erhaltungszustand und ist laut Depositalvertrag im Rahmen der archivgesetzlichen Bestimmungen benutzbar.
III. Literatur
Charlotte Louise Bennecke und ihr Kreis: Familienbild für Verwandte und Freunde, zusammengestellt von Gertrud Jonas, 2 Bde., Berlin 1925
Maria von Nerée-Leobnitz, Stammfolgenverzeichnis Bennecke aus Hajen an der Weser, in: Deutsches Geschlechterbuch 203 (1996), S. 1-88
Hannover, im Februar 2007
gez. Jacqueline
Bestandsgeschichte: Elgner
Der Bestand enthält die genealogische Sammlung des Familienverbandes Bennecke. Die Stammtafeln der Familie Bennecke gehen zurück bis auf Statz Hinrich Bennecke und seine Frau Rosine Elisabeth Rathsmann geb. Randel, die er 1727 heiratete. Am 2. Dezember 1734 übernahm Bennecke das Amt Athensleben als Pacht und bezog den zugehörigen Amtssitz Schloss Athensleben. Ab diesem Zeitpunkt blieb Athensleben für ca. 200 Jahre im Besitz der Familie Bennecke, bis sie nach dem Zweiten Weltkrieg enteignet wurde. Seit 2003 ist Athensleben ein Stadtteil von Staßfurt. Im heutigen Park von Athensleben verweisen noch einige Grabsteine der Familie Bennecke auf den früheren Friedhof. Dort steht auch ein Wappenfries des zum Schloss gehörenden Brauhauses, welches die Familie Bennecke 1994 restaurieren und aufstellen ließen.
Nach seinem Vater Statz Hinrich wurde Carl Ludwig Bennecke 1762 der erste Erbpächter von Athensleben. Seine erste Frau Wilhelmine Charlotte Kühne verstarb bereits sehr früh mit 27 Jahren. In zweiter Ehe heiratete er Charlotte Luise Gansauge, mit der er sechs Töchter und einen Sohn hatte. Über das Leben in dieser Zeit und den Zusammenhalt innerhalb der Familie gibt das Buch von Gertrud Jonas "Charlotte Louise Bennecke und ihr Kreis" Auskunft. Weiteren Aufschluss über die Familienverhältnisse gibt die am 4. März 1890 gegründete "Bennecke'sche Familienstiftung".
In dem Bestand sind neben mehreren Druckschriften die Nachlässe von Carl Ludwig und Philipp Carl Bennecke sowie Unterlagen zur Familienforschung von Georg Bennecke auf der Grundlage der von Gertrud Jonas im Jahr 1896 erstellten Familientafeln ("Carl Ludwig Bennecke und sein Haus") enthalten. Ferner sind Pachtverträge vorhanden, die der Familie den weiteren Besitz des Amtes Athensleben zusicherten.
II. Bestandsgeschichte
Das Archiv des Familienverbandes Bennecke
Bestandsgeschichte: mit einem Umfang von 0,9 lfdm wurde dem Niedersächsischen Landesarchiv - Hauptstaatsarchiv Hannover mit Vertrag vom 27. August 2001 übergeben und unter der Akzession 2001/160 als Depositum 126 (Familienverband Bennecke) in die Bestände des Hauptstaatsarchiv aufgenommen.
Voraussichtlich wird noch eine weitere Abgabe des Familienverbandes erfolgen, da laut Depositalvertrag die "Memoiren" von Georg Bennecke bislang fehlen.
Der Bestand befindet sich in einem guten Erhaltungszustand und ist laut Depositalvertrag im Rahmen der archivgesetzlichen Bestimmungen benutzbar.
III. Literatur
Charlotte Louise Bennecke und ihr Kreis: Familienbild für Verwandte und Freunde, zusammengestellt von Gertrud Jonas, 2 Bde., Berlin 1925
Maria von Nerée-Leobnitz, Stammfolgenverzeichnis Bennecke aus Hajen an der Weser, in: Deutsches Geschlechterbuch 203 (1996), S. 1-88
Hannover, im Februar 2007
gez. Jacqueline
Bestandsgeschichte: Elgner
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ