Erbansprüche der Kinder des Hans Los aus Stöppach
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E 49/II Nr. 1062
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1707
Enthält:
1707: Konzept. Schreiben der Kinder des Hans Los aus Stöppach an Johann Christoph Tetzel, ihren Eigenherrn. Ihre Base ist in Sulzbach verstorben. Man weiß nur dass sie eine geborene Winter gewesen ist und als Witwe verstorben ist. Sie hatte kein Testament verfasst. Ihre Geschwister und deren Kinder sollen nun erben. Ihr einziger Sohn ist seit über 36 Jahren abwesend.
Die verstorbene Mutter der Los'schen Kinder war ebenfalls eine geborene Winter und zwar die Schwester der jetzigen Verstorbenen. Die Verwandten haben bei der Stadt Sulzbach die Existenz der Petenten verschwiegen.
Bitte an Tetzel, sich für ihre Ansprüche einzusetzen.
1707 März 2: Schreiben der Stadt Sulzbach an Johann Jacob Rötter, Stadtschreiber zu Velden. Erklärung der Verwandtschaftsgrade, dabei:
Auszug aus dem (pfalz-sulzbachischen) Landesrecht, gefertigt von Georg Joseph Dürring, Stadtschreiber zu Sulzbach. Demnach sind die Los'schen Kinder nicht nahe genug verwandt.
1707 März 5: Rötter an Tetzel. Georg Stegers Frau Kunigunda, Artelshofen erwähnt.
1707 März 14: Befragung der Los'schen Kinder:
Ob Gallus Kölbel eine Winterstochter zur Mutter gehabt habe? Wird bejaht.
Dessen Vater sei vor der Mutter, und diese vor etwa 16 Jahren verstorben. Kölbel habe das Rotgerberhandwerk erlernt und sei weggezogen, wohin ist unbekannt.
Undatiert: Konzept. Schreiben Tetzels an den Herzog und Fürsten.
1707 April 11: Schreiben der Stadt Sulzbach an? Die hiesige Bürgerin Barbara Kellner hat protestiert. Sie sei mit dem abwesenden Gallus Kölbl näher verwandt. Wird verworfen.
Als Erben gelten: Die Schwestern Helena Franck, Illschwang, und Barbara Grosch, Korzheimb, beide geborene Kölbl. Die Schwestern Catharina Herbst, Kirchenreichenbach, und Margaretha Schwamberger, Großmainfeld, beide geborene Winter. Deren Bruder Hans Winter, Loch unterm Hirschbach.
1707 April 20: Rötter an Tetzel. Bedauert, dass nichts zu erreichen war. Anbei vorstehendes Schreiben.
1707: Konzept. Schreiben der Kinder des Hans Los aus Stöppach an Johann Christoph Tetzel, ihren Eigenherrn. Ihre Base ist in Sulzbach verstorben. Man weiß nur dass sie eine geborene Winter gewesen ist und als Witwe verstorben ist. Sie hatte kein Testament verfasst. Ihre Geschwister und deren Kinder sollen nun erben. Ihr einziger Sohn ist seit über 36 Jahren abwesend.
Die verstorbene Mutter der Los'schen Kinder war ebenfalls eine geborene Winter und zwar die Schwester der jetzigen Verstorbenen. Die Verwandten haben bei der Stadt Sulzbach die Existenz der Petenten verschwiegen.
Bitte an Tetzel, sich für ihre Ansprüche einzusetzen.
1707 März 2: Schreiben der Stadt Sulzbach an Johann Jacob Rötter, Stadtschreiber zu Velden. Erklärung der Verwandtschaftsgrade, dabei:
Auszug aus dem (pfalz-sulzbachischen) Landesrecht, gefertigt von Georg Joseph Dürring, Stadtschreiber zu Sulzbach. Demnach sind die Los'schen Kinder nicht nahe genug verwandt.
1707 März 5: Rötter an Tetzel. Georg Stegers Frau Kunigunda, Artelshofen erwähnt.
1707 März 14: Befragung der Los'schen Kinder:
Ob Gallus Kölbel eine Winterstochter zur Mutter gehabt habe? Wird bejaht.
Dessen Vater sei vor der Mutter, und diese vor etwa 16 Jahren verstorben. Kölbel habe das Rotgerberhandwerk erlernt und sei weggezogen, wohin ist unbekannt.
Undatiert: Konzept. Schreiben Tetzels an den Herzog und Fürsten.
1707 April 11: Schreiben der Stadt Sulzbach an? Die hiesige Bürgerin Barbara Kellner hat protestiert. Sie sei mit dem abwesenden Gallus Kölbl näher verwandt. Wird verworfen.
Als Erben gelten: Die Schwestern Helena Franck, Illschwang, und Barbara Grosch, Korzheimb, beide geborene Kölbl. Die Schwestern Catharina Herbst, Kirchenreichenbach, und Margaretha Schwamberger, Großmainfeld, beide geborene Winter. Deren Bruder Hans Winter, Loch unterm Hirschbach.
1707 April 20: Rötter an Tetzel. Bedauert, dass nichts zu erreichen war. Anbei vorstehendes Schreiben.
Archivale
Indexbegriff Person: Dürring, Georg Joseph
Indexbegriff Person: Franck, Helena geb Kölbel
Indexbegriff Person: Grosch, Barbara geb Kölbel
Indexbegriff Person: Herbst, Katharina geb Winter
Indexbegriff Person: Kellner, Barbara
Indexbegriff Person: Kölbel, Gallus
Indexbegriff Person: Los, Hans
Indexbegriff Person: Rötter, Johann Jacob
Indexbegriff Person: Schwammberger, Margaretha geb Winter
Indexbegriff Person: Steger, Georg
Indexbegriff Person: Steger, Kunigunda
Indexbegriff Person: Tetzel, Johann Christof
Indexbegriff Person: Winter, Hans
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Stöppach
Indexbegriff Person: Franck, Helena geb Kölbel
Indexbegriff Person: Grosch, Barbara geb Kölbel
Indexbegriff Person: Herbst, Katharina geb Winter
Indexbegriff Person: Kellner, Barbara
Indexbegriff Person: Kölbel, Gallus
Indexbegriff Person: Los, Hans
Indexbegriff Person: Rötter, Johann Jacob
Indexbegriff Person: Schwammberger, Margaretha geb Winter
Indexbegriff Person: Steger, Georg
Indexbegriff Person: Steger, Kunigunda
Indexbegriff Person: Tetzel, Johann Christof
Indexbegriff Person: Winter, Hans
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Stöppach
Artelshofen
Großmainfeld
Hirschbach
Illschwang
Kirchenreinbach
Korzheim?
Loch / Hirschbach
Stöppach
Sulzbach
Velden
Erbanspruch
Intestatnachfolge
Landesrecht Pfalz-Sulzbachisch
Stadtschreiber, Velden
Interzession
Verwandtschaftsgrad
Rotgerber
Wegzug
Protestation
Rat der Stadt Sulzbach
Stadtschreiber, Sulzbach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ