Wem gehören Rind und Schwein? Konzerne fordern Patente für ihre Tierzucht
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/018 R070030/204
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/018 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2007
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2007 >> Juni
14. Juni 2007
Rudolf Bühler ist ein Retter - er hat die Schwäbisch-Hällischen Landschweine vor dem Aussterben bewahrt. Ohne ihn wäre die Rasse ausgestorben. Jetzt droht ihm und vielen Tierzüchtern neues Ungemach. Große Firmen entwickeln Verfahren zur Bestimmung von Erbgut in Schweinen, Rindern, Geflügel usw. Welches Gen ist für schnelles Wachstum verantwortlich, welches für große Milchmengen. Diese Tiere werden dann gezielt weitergezüchtet. Die Biotechnologie weltweit sichert sich jetzt sogar Patente auf die Zuchtverfahren bei den Tieren. Das verspricht ihnen gutes Geld. Die Tierzüchter in Baden-Württemberg dagegen befürchten schon bald höhere Kosten, wenn sie Gebühren für die Aufzucht der Tiere an die Konzerne zahlen müssen. Bauer Bühler und andere wollen diese Entwicklung nicht einfach hinnehmen.
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Audio-Visuelle Medien
Patente
Tier: Schwein: Schwäbisch-hällisches Hausschwein
Tier: Tierzucht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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