Interview mit Jaroslav Pek (2. Teil)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/011 A170033/102
B02
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/011 KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e.V.
KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e.V. >> Bauz, Ingrid >> Tondokumente
23. Februar 2000
Interview mit Jaroslav Pek, ehemaliger KZ-Häftling in Leonberg, in Prag (in tschechischer Sprache, danach deutsche Übersetzung; 1. Teil) über:
Verhaftung am 19.09.1941. Im Januar 1945 von Auschwitz nach KZ Groß-Rosen, dann KZ Flossenbürg und dann nach KZ Leonberg. Im KZ Flossenbürg von Läusen befallen. Schlechte Arbeitsbedingungen im Engelbergtunnel: Arbeit mit pneumatischen Niethämmern im Zwölfstundenschichten. Verständigung mit anderen Häftlingen. Geringe Kenntnisse über die Unterkunft in Leonberg. Arbeit und Essen im KZ Auschwitz. Allgemeine Bedingungen des Überlebens in den Konzentrationslagern. Behandlungen durch die Wachmannschaften. Arbeit im Steinburch im KZ Mauthausen. Blinddarmoperationen durch Professor Pollard.
Interviewer: Ingrid Bauz und Volger Kucher. Übersetzung: Walter Beck.
Hintergrund:
Von 1999 bis 2001 hat an der VHS Leonberg der Kurs "Geschichtswerkstatt zur Erforschung der Geschichte des KZ Leonberg" stattgefunden. Ingrid Bauz und Volger Kucher waren Mitglieder der Geschichtswerkstatt. In diesem Rahmen wurde das Zeitzeugen-Interview mit dem ehemaligen KZ-Häftling bzw. Zwangsarbeiter Jaroslav Pek in dessen Heimatland Tschechien geführt.
Verhaftung am 19.09.1941. Im Januar 1945 von Auschwitz nach KZ Groß-Rosen, dann KZ Flossenbürg und dann nach KZ Leonberg. Im KZ Flossenbürg von Läusen befallen. Schlechte Arbeitsbedingungen im Engelbergtunnel: Arbeit mit pneumatischen Niethämmern im Zwölfstundenschichten. Verständigung mit anderen Häftlingen. Geringe Kenntnisse über die Unterkunft in Leonberg. Arbeit und Essen im KZ Auschwitz. Allgemeine Bedingungen des Überlebens in den Konzentrationslagern. Behandlungen durch die Wachmannschaften. Arbeit im Steinburch im KZ Mauthausen. Blinddarmoperationen durch Professor Pollard.
Interviewer: Ingrid Bauz und Volger Kucher. Übersetzung: Walter Beck.
Hintergrund:
Von 1999 bis 2001 hat an der VHS Leonberg der Kurs "Geschichtswerkstatt zur Erforschung der Geschichte des KZ Leonberg" stattgefunden. Ingrid Bauz und Volger Kucher waren Mitglieder der Geschichtswerkstatt. In diesem Rahmen wurde das Zeitzeugen-Interview mit dem ehemaligen KZ-Häftling bzw. Zwangsarbeiter Jaroslav Pek in dessen Heimatland Tschechien geführt.
1'03
Kompaktkassette (Höhe x Breite)
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e.V.
Kompaktkassette gehört Ingrid Bauz, Strohberg 36, 70180 Stuttgart
Beck, Walter; Übersetzer
Kucher, Volger; Fotograf, 1959-
Pek, Jaroslav; tschechischer KZ-Häftling in Leonberg, 1919-2012
Leonberg BB; Konzentrationslager
Tschechien [CZ]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ