A Rep. 217 Deutsche Unionbank AG (Bestand)
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A Rep. 217
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 6 Unternehmen der Wirtschaft >> A 6.1 Banken und Grundstücksgesellschaften
1925 - 1945 (- 1959)
Vorwort: A Rep. 217 Deutsche Unionbank AG
1. Unternehmensgeschichte
Die Deutsche Unionbank AG findet ihre Vorläufer im 1888 gegründeten Vorschuss- und Sparverein e.G., Langewiesen, später Credit- und Sparbank AG genannt, und den seit 1898 bestehenden Privatbankiers Veit, Selberg & Cie. [1] Mit der im Jahre 1922 erfolgten Vereinigung beider Bankhäuser und der Gründung als Deutsche Unionbank AG nahm das Unternehmen seinen Sitz an Deutschlands wichtigstem Finanzstandort, in Berlin. Hier waren rund um die Behrenstraße im Bezirk Mitte bereits eine Vielzahl namhafter Geldinstitute ansässig.
In dieser Umgebung wirkte fortan auch die Deutsche Unionbank AG. So firmierte sie im Jahre 1923 Unter den Linden 46, drei Jahre später Unter den Linden 75/76, sodann im Jahre 1931 Unter den Linden 17/18 bis sie bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Unter den Linden 43/45 anzutreffen war.
Das Unternehmen, das im zweiten Geschäftsjahr über ein Finanzvolumen von 65 Mio. Mark verfügte und es im Jahr 1931 auf 10 Mio. Reichsmark steigerte, wechselte bereits in den Anfangsjahren seinen Vorstand. Wurde er 1923 von Eduard Veit und Alois A.F. Marcus gebildet, so stand der Bank drei Jahre später Hubert Breitenfeld vor.
Offensichtlich zu Beginn der 1930er Jahre erfolgte der Einstieg des schwedischen Kreuger-Konzerns in das Unternehmen. [2] So war im Jahre 1931 nicht nur erneut eine Veränderung in der Geschäftsleitung eingetreten. Es führten der bisherige Prokurist Georg Conrad Graf von der Goltz und Otto Hallström sowie als stellvertretender Vorsitzender Alfred Horvitz die Firma. Sichtbar wurde die schwedische Beteiligung vor allem durch die Aufnahme Ivar Kreugers (1880 - 1932) in den Aufsichtsrat, dem bis dahin nur Albert Pinner, Graf Albrecht Harrach und der ehemalige Reichsaußenminister Friedrich Rosen angehört hatten. [3]
Damit war die Deutsche Unionbank AG zumindest teilweise eingebunden in den weitverzweigten Finanzkonzern, den Ivar Kreuger seit 1917 unter der Leitung der Firma Kreuger & Toll AB, Jönköpping, errichtet hatte. Dieser Konzern nahm eine weltweite Monopolstellung auf dem Gebiet der Streichholzerzeugung ein. Der Einstieg in den deutschen Markt, den Kreuger etwa seit 1920 betrieb, war ihm endgültig 1929 gelungen. Wie in anderen Ländern zuvor hatte der Konzern dem finanzschwachen Deutschen Reich in jenem Jahr eine Anleihe über 125 Mill. Dollar gewährt und dafür im Gegenzug das Zündwarenmonopol übertragen bekommen. Zu diesem Zweck bündelte er seine Interessen in der Deutsche Zündholzfabriken AG, die zu seiner Firma Svenska Tändsticks AB gehörte. Während die Holdinggesellschaft des Kreuger-Konzerns Anfang der 1930er Jahre in finanzielle Schwierigkeiten geriet und Konkurs anmelden musste, bestand die Svenska Tändsticks AB mit ihrem deutschen Tochterunternehmen über den Zweiten Weltkrieg hinaus fort. Diese hielt 1945 etwa die Hälfte der Aktien der Deutsche Unionbank AG in ihrem Besitz. [4]
Die schwedische Teilhaberschaft beeinflusste nachdrücklich das Geschäft der Bank. So arbeitete das Kreditinstitut insbesondere mit schwedischen Firmen zusammen oder solchen, die Handelsbeziehungen nach Schweden unterhielten. [5] Daneben begann die Deutsche Unionbank AG aber auch, eine Hausverwaltung zu betreiben, die unter anderem mehrere Immobilien aus der Friedrichstadt und der Dorotheenstadt betreute. Sie prägt den Inhalt des Bestandes nachhaltig.
Nachdem den Berliner Geldinstituten im Befehl Nr.1 [6] des sowjetischen Stadtkommandanten Bersarin im April 1945 zunächst der weitere Geschäftsbetrieb untersagt worden war, konnte die Tätigkeit einen Monat später wieder aufgenommen werden. [7]
Die Deutsche Unionbank AG vermochte ihre Arbeit an dem im Ostteil der Stadt gelegenen Unternehmenssitz jedoch nur bis zur Schließung der Geschäftsräume am 02. April 1946 aufrecht zu erhalten. Daraufhin übersiedelte das Unternehmen nach Berlin-Steglitz, Schildhornstraße 72, wo es neben der Häuserverwaltung erneut im Bankgeschäft tätig wurde.
1.Vgl. Handbuch der Deutschen Aktien-Gesellschaften. Ein Hand- und Nachschlagebuch für Bankiers, Industrielle, Kapitalisten, Behörden etc., begr. V. Robert Thieme, Berlin, Leipzig, 1926, S.18.
2 Vgl. Handelsregister Berlin, 1923-1931.
3 Vgl. Adressbuch der Direktoren und Aufsichtsräte, Berlin 1931.
4 Vgl. LAB C Rep. 105, Nr. 44035.
5 Vgl. LAB C Rep. 105, Nr. 44035.
6 Vgl. Verordnungsblatt der Stadt Berlin, S. 3 Nr.6.
7 Vgl. zum Folgenden LAB C Rep. 105, Nr. 44035.
2. Bestandsgeschichte
Die Unterlagen der Deutschen Unionbank AG wurden im Jahre 2002 aus dem Bestand C Rep. 105 Magistrat von Berlin / Finanzen herausgelöst und in dem neu gebildeten Bestand A Rep. 217 Deutsche Unionbank AG vereint. In den Bestand C Rep. 105 waren sie mit dem so genannten Wirtschaftsarchiv gelangt, das eine Sammlung von Schriftgut von seit 1945 treuhänderisch verwalteten Firmen darstellte. Vermutlich sind zu dieser Zeit die einzelnen Akten der Bank zu elf Konvoluten zusammen gefasst worden.
Im Rahmen der Verzeichnung des Bestandes wurden - sofern erkennbar - die Konvolute aufgelöst und die einzelnen Akten wieder hergestellt. Ferner wurden alle Papiere in säurearmes Material umgebettet. Sodann erfolgte die Erschließung mittels Augias 7.3 nach Bär'schem Prinzip. Da Aktenpläne fehlten, wurde zu diesem Zweck eine dem Bestand angemessene Klassifikation erarbeitet.
Insgesamt umfasst der Bestand A Rep. 217 Deutsche Unionbank AG nunmehr 39 AE (ca. 1,0 lfm). Seine Laufzeit umfasst den Zeitraum von 1925 bis 1959, wobei der Schwerpunkt in den Jahren 1933 bis 1945 liegt.
Drei Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren:
Landesarchiv Berlin, A Rep. 217 Deutsche Unionbank AG, Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
LAB A Pr. Br. Rep. 031-01 Bezirksausschuss Berlin/ Bezirksverwaltungsgericht Berlin - Jüngere Streitverfahren (Nr. 3171: Deutsche Unionbank ./. Bezirksamt Wilmersdorf, 1936)
LAB A Rep. 219 Sparkasse der Stadt Berlin (Nr. 183: Geschäftsberichte der Deutsche Unionbank AG, 1935-1938)
LAB C Rep 105 Magistrat von Berlin / Finanzen
Berlin 2002 Michael Klein
1. Unternehmensgeschichte
Die Deutsche Unionbank AG findet ihre Vorläufer im 1888 gegründeten Vorschuss- und Sparverein e.G., Langewiesen, später Credit- und Sparbank AG genannt, und den seit 1898 bestehenden Privatbankiers Veit, Selberg & Cie. [1] Mit der im Jahre 1922 erfolgten Vereinigung beider Bankhäuser und der Gründung als Deutsche Unionbank AG nahm das Unternehmen seinen Sitz an Deutschlands wichtigstem Finanzstandort, in Berlin. Hier waren rund um die Behrenstraße im Bezirk Mitte bereits eine Vielzahl namhafter Geldinstitute ansässig.
In dieser Umgebung wirkte fortan auch die Deutsche Unionbank AG. So firmierte sie im Jahre 1923 Unter den Linden 46, drei Jahre später Unter den Linden 75/76, sodann im Jahre 1931 Unter den Linden 17/18 bis sie bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Unter den Linden 43/45 anzutreffen war.
Das Unternehmen, das im zweiten Geschäftsjahr über ein Finanzvolumen von 65 Mio. Mark verfügte und es im Jahr 1931 auf 10 Mio. Reichsmark steigerte, wechselte bereits in den Anfangsjahren seinen Vorstand. Wurde er 1923 von Eduard Veit und Alois A.F. Marcus gebildet, so stand der Bank drei Jahre später Hubert Breitenfeld vor.
Offensichtlich zu Beginn der 1930er Jahre erfolgte der Einstieg des schwedischen Kreuger-Konzerns in das Unternehmen. [2] So war im Jahre 1931 nicht nur erneut eine Veränderung in der Geschäftsleitung eingetreten. Es führten der bisherige Prokurist Georg Conrad Graf von der Goltz und Otto Hallström sowie als stellvertretender Vorsitzender Alfred Horvitz die Firma. Sichtbar wurde die schwedische Beteiligung vor allem durch die Aufnahme Ivar Kreugers (1880 - 1932) in den Aufsichtsrat, dem bis dahin nur Albert Pinner, Graf Albrecht Harrach und der ehemalige Reichsaußenminister Friedrich Rosen angehört hatten. [3]
Damit war die Deutsche Unionbank AG zumindest teilweise eingebunden in den weitverzweigten Finanzkonzern, den Ivar Kreuger seit 1917 unter der Leitung der Firma Kreuger & Toll AB, Jönköpping, errichtet hatte. Dieser Konzern nahm eine weltweite Monopolstellung auf dem Gebiet der Streichholzerzeugung ein. Der Einstieg in den deutschen Markt, den Kreuger etwa seit 1920 betrieb, war ihm endgültig 1929 gelungen. Wie in anderen Ländern zuvor hatte der Konzern dem finanzschwachen Deutschen Reich in jenem Jahr eine Anleihe über 125 Mill. Dollar gewährt und dafür im Gegenzug das Zündwarenmonopol übertragen bekommen. Zu diesem Zweck bündelte er seine Interessen in der Deutsche Zündholzfabriken AG, die zu seiner Firma Svenska Tändsticks AB gehörte. Während die Holdinggesellschaft des Kreuger-Konzerns Anfang der 1930er Jahre in finanzielle Schwierigkeiten geriet und Konkurs anmelden musste, bestand die Svenska Tändsticks AB mit ihrem deutschen Tochterunternehmen über den Zweiten Weltkrieg hinaus fort. Diese hielt 1945 etwa die Hälfte der Aktien der Deutsche Unionbank AG in ihrem Besitz. [4]
Die schwedische Teilhaberschaft beeinflusste nachdrücklich das Geschäft der Bank. So arbeitete das Kreditinstitut insbesondere mit schwedischen Firmen zusammen oder solchen, die Handelsbeziehungen nach Schweden unterhielten. [5] Daneben begann die Deutsche Unionbank AG aber auch, eine Hausverwaltung zu betreiben, die unter anderem mehrere Immobilien aus der Friedrichstadt und der Dorotheenstadt betreute. Sie prägt den Inhalt des Bestandes nachhaltig.
Nachdem den Berliner Geldinstituten im Befehl Nr.1 [6] des sowjetischen Stadtkommandanten Bersarin im April 1945 zunächst der weitere Geschäftsbetrieb untersagt worden war, konnte die Tätigkeit einen Monat später wieder aufgenommen werden. [7]
Die Deutsche Unionbank AG vermochte ihre Arbeit an dem im Ostteil der Stadt gelegenen Unternehmenssitz jedoch nur bis zur Schließung der Geschäftsräume am 02. April 1946 aufrecht zu erhalten. Daraufhin übersiedelte das Unternehmen nach Berlin-Steglitz, Schildhornstraße 72, wo es neben der Häuserverwaltung erneut im Bankgeschäft tätig wurde.
1.Vgl. Handbuch der Deutschen Aktien-Gesellschaften. Ein Hand- und Nachschlagebuch für Bankiers, Industrielle, Kapitalisten, Behörden etc., begr. V. Robert Thieme, Berlin, Leipzig, 1926, S.18.
2 Vgl. Handelsregister Berlin, 1923-1931.
3 Vgl. Adressbuch der Direktoren und Aufsichtsräte, Berlin 1931.
4 Vgl. LAB C Rep. 105, Nr. 44035.
5 Vgl. LAB C Rep. 105, Nr. 44035.
6 Vgl. Verordnungsblatt der Stadt Berlin, S. 3 Nr.6.
7 Vgl. zum Folgenden LAB C Rep. 105, Nr. 44035.
2. Bestandsgeschichte
Die Unterlagen der Deutschen Unionbank AG wurden im Jahre 2002 aus dem Bestand C Rep. 105 Magistrat von Berlin / Finanzen herausgelöst und in dem neu gebildeten Bestand A Rep. 217 Deutsche Unionbank AG vereint. In den Bestand C Rep. 105 waren sie mit dem so genannten Wirtschaftsarchiv gelangt, das eine Sammlung von Schriftgut von seit 1945 treuhänderisch verwalteten Firmen darstellte. Vermutlich sind zu dieser Zeit die einzelnen Akten der Bank zu elf Konvoluten zusammen gefasst worden.
Im Rahmen der Verzeichnung des Bestandes wurden - sofern erkennbar - die Konvolute aufgelöst und die einzelnen Akten wieder hergestellt. Ferner wurden alle Papiere in säurearmes Material umgebettet. Sodann erfolgte die Erschließung mittels Augias 7.3 nach Bär'schem Prinzip. Da Aktenpläne fehlten, wurde zu diesem Zweck eine dem Bestand angemessene Klassifikation erarbeitet.
Insgesamt umfasst der Bestand A Rep. 217 Deutsche Unionbank AG nunmehr 39 AE (ca. 1,0 lfm). Seine Laufzeit umfasst den Zeitraum von 1925 bis 1959, wobei der Schwerpunkt in den Jahren 1933 bis 1945 liegt.
Drei Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren:
Landesarchiv Berlin, A Rep. 217 Deutsche Unionbank AG, Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
LAB A Pr. Br. Rep. 031-01 Bezirksausschuss Berlin/ Bezirksverwaltungsgericht Berlin - Jüngere Streitverfahren (Nr. 3171: Deutsche Unionbank ./. Bezirksamt Wilmersdorf, 1936)
LAB A Rep. 219 Sparkasse der Stadt Berlin (Nr. 183: Geschäftsberichte der Deutsche Unionbank AG, 1935-1938)
LAB C Rep 105 Magistrat von Berlin / Finanzen
Berlin 2002 Michael Klein
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: A Pr. Br. Rep. 031-01 Bezirksausschuss Berlin/ Bezirksverwaltungsgericht Berlin - Jüngere Streitverfahren (Nr. 3171: Deutsche Unionbank ./. Bezirksamt Wilmersdorf, 1936)
A Rep. 219 Sparkasse der Stadt Berlin (Nr. 183: Geschäftsberichte der Deutsche Unionbank AG, 1935-1938)
C Rep 105 Magistrat von Berlin / Finanzen
A Rep. 219 Sparkasse der Stadt Berlin (Nr. 183: Geschäftsberichte der Deutsche Unionbank AG, 1935-1938)
C Rep 105 Magistrat von Berlin / Finanzen
Schildhornstraße 72 (Steglitz)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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22.08.2025, 11:21 AM CEST