Akten des Statthalters bezw. des Landesobersten, Kanzlers und der Räte in Kassel: Briefwechsel mit dem Grafen Wilhelm, dem Oberamtmann der Niedergrafschaft Reinhard Schenk, dem hennebergischen Rentmeister in Schmalkalden und Georg v. Boineburg zu Lengsfeld. Niederschrift einer hennebergischen Werbung und der hessischen Antwort. Schreiben der Stadt Schmalkalden
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Akten des Statthalters bezw. des Landesobersten, Kanzlers und der Räte in Kassel: Briefwechsel mit dem Grafen Wilhelm, dem Oberamtmann der Niedergrafschaft Reinhard Schenk, dem hennebergischen Rentmeister in Schmalkalden und Georg v. Boineburg zu Lengsfeld. Niederschrift einer hennebergischen Werbung und der hessischen Antwort. Schreiben der Stadt Schmalkalden
3, 1936
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.45 Henneberg-Schleusingen
1549-1552
Enthält: 1549 Juli. Verhinderung der Herzogin Elisabeth von Rochlitz in Schmalkalden durch die hennebergischen Beamten an der Ausübung der Amtsbefugnisse
Enthält: Oktober. Absicht des Grafen Wilhelm, Stadt und Amt Schmalkalden mit einer Steuer zu belegen, Einverständnis der Kasseler Räte damit
Enthält: Dezember. Schmalkaldische Ratsgesandtschaft in Kassel wegen des Handels der in den freien Häusern Wohnenden, der Besteuerung der Stadt und der Frevelbußen. Gerichtskosten und Straßenbeleuchtung in Schmalkalden. Eintreten der Kasseler Räte für den Erlaß der dem Dorf Barchfeld auferlegten hennebergischen Steuer
Enthält: 1550 Juli. Verwendung des Grafen Wilhelm für die Witwe Anna des Antonius Wolff wegen dessen Forderung von Kornzinsen aus Rüsselsheim an den Landgrafen
Enthält: 1551 Januar, Februar. Bedrängnis der Untertanen des Amts Schmalkalden durch die Herzogin Elisabeth von Rochlitz, deren Verantwortung in Kassel gegenüber den gegen sie vorgebrachten Anklagen
Enthält: März. Anweisung an Reinhard Schenk, für den Grafen Wilhelm den Turm in Ems zu vorübergehendem Badeaufenthalt bereit zu halten
Enthält: November. Bericht des Grafen Wilhelm V. über die Beteiligung am Leichenbegängnis des Landgrafen Wilhelm d.J. (+ 1500). (Als Antwort auf eine wohl aus Anlaß des nassauischen Erbfolgestreits gestellte Frage.)
Enthält: 1552 Juni, Juli. Beschwerde der Räte gegen den hennebergischen Rentmeister wegen unbefugten Fischens in den hessischen Wassern, Übergriffe der hennebergischen Beamten gegen die hessische Obrigkeit und die Herzogin Elisabeth von Rochlitz, Anmaßung in der Besetzung der Pfarreien. Irrungen zwischen Dr. Georg v. Boineburg zu Lengsfeld und Asmus v. Stein wegen einer neu erbauten Mühle in Barchfeld. Werbung des hennebergischen Amtmanns in Schmalkalden Heinz v. Merlau und des Rentmeisters Johann Steitz bei den Kasseler Räten: Schäden durch das Heidecksche Kriegsvolk, streitige Gerichtszuständigkeit in dem Prozeß gegen eine Witwe in der Zent Benshausen, Beschwerden gegen die Herzogin Elisabeth von Rochlitz, Fischwasser im Amt Schmalkalden, Unterstützung von schmalkaldischen Flüchtlingen in Hessen
Enthält: Oktober. Absicht des Grafen Wilhelm, Stadt und Amt Schmalkalden mit einer Steuer zu belegen, Einverständnis der Kasseler Räte damit
Enthält: Dezember. Schmalkaldische Ratsgesandtschaft in Kassel wegen des Handels der in den freien Häusern Wohnenden, der Besteuerung der Stadt und der Frevelbußen. Gerichtskosten und Straßenbeleuchtung in Schmalkalden. Eintreten der Kasseler Räte für den Erlaß der dem Dorf Barchfeld auferlegten hennebergischen Steuer
Enthält: 1550 Juli. Verwendung des Grafen Wilhelm für die Witwe Anna des Antonius Wolff wegen dessen Forderung von Kornzinsen aus Rüsselsheim an den Landgrafen
Enthält: 1551 Januar, Februar. Bedrängnis der Untertanen des Amts Schmalkalden durch die Herzogin Elisabeth von Rochlitz, deren Verantwortung in Kassel gegenüber den gegen sie vorgebrachten Anklagen
Enthält: März. Anweisung an Reinhard Schenk, für den Grafen Wilhelm den Turm in Ems zu vorübergehendem Badeaufenthalt bereit zu halten
Enthält: November. Bericht des Grafen Wilhelm V. über die Beteiligung am Leichenbegängnis des Landgrafen Wilhelm d.J. (+ 1500). (Als Antwort auf eine wohl aus Anlaß des nassauischen Erbfolgestreits gestellte Frage.)
Enthält: 1552 Juni, Juli. Beschwerde der Räte gegen den hennebergischen Rentmeister wegen unbefugten Fischens in den hessischen Wassern, Übergriffe der hennebergischen Beamten gegen die hessische Obrigkeit und die Herzogin Elisabeth von Rochlitz, Anmaßung in der Besetzung der Pfarreien. Irrungen zwischen Dr. Georg v. Boineburg zu Lengsfeld und Asmus v. Stein wegen einer neu erbauten Mühle in Barchfeld. Werbung des hennebergischen Amtmanns in Schmalkalden Heinz v. Merlau und des Rentmeisters Johann Steitz bei den Kasseler Räten: Schäden durch das Heidecksche Kriegsvolk, streitige Gerichtszuständigkeit in dem Prozeß gegen eine Witwe in der Zent Benshausen, Beschwerden gegen die Herzogin Elisabeth von Rochlitz, Fischwasser im Amt Schmalkalden, Unterstützung von schmalkaldischen Flüchtlingen in Hessen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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