Reichenauische Missiven.
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 96 Nr. 135
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 96 Reichenau
Reichenau >> Generalia >> Correspondenz
(1701-1707) 1707
Enthält: Nachlass des Bürgerrechtsgeldes für Margarethe Dörst, Ehefrau des Lorenz Egenhofer, Bürger und Bannwart zu Allensbach; Bitte an den Komtur auf der Mainau, den Schwestern in St. Adelheiden Holz für den Dachstuhl ihrer Kirche zu geben; Abbruch des Pfarrhofs zu Oberzell in der Reichenau; Reichenauer Lehengüter in Trossingen; Besoldung des Obervogts in der Reichenau, Johann Georg Tschoven; Brand des Hofs Türrain ein Reichenauer Lehen des Johann Jakob Franz Vicari; Erbstreitigkeit zwischen Haselberg und Stadelhofer in Wollmatingen; Weinlieferung an den Prälaten [Michael Glückherr III.] von St. Georgen in Villingen; Eintreibung der Winteranlage in der Reichenau; Umleitung des St. Pirmin-Brunnens in den Klostergarten in der Reichenau; Erweiterung der Kirche in Gachnang; Der Fruchtzehnt zu Schleitheim, Beggingen und Fützen; Bestellung des Gervasius Burz als Pfleger in Radolfzell; Kontributions-Extanzien der konstanzischen Zehntscheune in Bräunlingen (1701-1707); Reichenauische Fischerordnung; Kauf des Großzehnten zu Hippetsweiler durch das Kloster Wald vom Spital Pfullendorf, Darin: Der Kaufbrief von 1687 in Abschrift; Bitte des Klosters Wald um die ihm zustehende Weingült in Allensbach; Reparierung des Kirchturms zu Mannenbach; Reichenauer Weinrechnung; Neubesetzung der Pfarrei Niederzell; Streifen gegen herrenlose Personen; Beschwerde des Caspar Baumann, Besitzers des lehenbaren sogenannten Kellenhofs zu Markelfingen, über übermäßige Jagdfuhren; Der Entenfang in der Reichenau.
Archivale
Baumann, Caspar; Kelhofbesitzer, Markelfingen
Burz, Gervasius; Pfleger, Radolfzell
Egenhofer, Margarethe geb. Dörst; Ehefrau von Lorenz Egenhofer, Allensbach
Haselberg, N.N.; Wollmatingen
Stadelhofer; Wollmatingen
Tschoven, Johann Georg von; Obervogt, Reichenau
Vicari, Johann Jakob Franz; Lehensmann, Reichenau
Adelheiden : Hegne, Allensbach KN; Kloster
Allensbach KN; Wein
Beggingen, Kanton Schaffhausen [CH]; Zehnt
Bräunlingen VS; Zehnt
Dürrainhöfe : Kaltbrunn, Allensbach KN; Lehen
Fützen : Blumberg VS; Zehnt
Gachnang, Kanton Thurgau [CH]; Kirche
Hippetsweiler : Wald SIG; Zehnt
Mannenbach, Kanton Thurgau [CH]; Kirche
Niederzell : Reichenau KN; Pfarrei
Oberzell : Reichenau KN; Pfarrhof
Pfullendorf SIG; Spital
Reichenau KN; St. Pirmin Brunnen
Schleitheim, Kanton Schaffhausen [CH]; Zehnt
Trossingen TUT; Lehen
Wald SIG; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:17 MESZ
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