Heinrich Steinhaus und seine Frau Margarete machen bekannt, daß Abt Heinrich ihren Sohn Heinrich in das Kloster aufgenommen, seit einiger Zeit dort erzogen, zu guter Lehre angehalten sowie mit Essen und Trinken versorgt hat. Sie haben deshalb freiwillig und unaufgefordert dem Kloster einen Rentenbrief über 100 Taler übergeben, auf Grund dessen ihnen + Abt Hermann eine Rente von fünf Talern verschrieben hatte. Wenn Heinrich aus dem Kloster entläuft und den geistlichen Stand verläßt oder entsprechend den Ordensstatuten an einen anderen Ort geschickt wird, soll die Verschreibung nicht zurückgefordert werden. - Es siegeln Jaspar Bongart, Bürgermeister in Werden, und Wilhelm Schlechtendahl, Rentmeister des Abts. - Geben ... auf dach ascensionis domini.