Wolf Friedrich (v.) Harff auf Lorsbeck (bei Selgersdorf), Sohn des Johann Wilhelm und der verstorbenen Margaretha geb. Brendel v. Homburg, und Syb...
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NACHWEIS
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1631-1680
1642 Februar 27, Homburg vor der Höhe
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wolf Friedrich (v.) Harff auf Lorsbeck (bei Selgersdorf), Sohn des Johann Wilhelm und der verstorbenen Margaretha geb. Brendel v. Homburg, und Sybilla Margaretha v. d. Hayden, Tochter des verstorbenen Hans Christoph und der verstorbenen Dorothea geb, v. Wangen zu Geroldseck am Wasichen,bekunden, dass sie im Beisein beiderseitiger Verwandten einen Ehevertrag geschlossen haben. Danach soll letztere als Ehesteuer bares Geld, Gold- und Silbergeschmeide und Kleinodien mitbringen, insgesamt 650 Gulden Frankfurter Währung, je zu 30 Albus, den Albus zu 8 Pfennig, die sie in fürstlichen und gräflichen Diensten erworben hatte. Sie behält sich vor, was etwa von ihrem Bruder Hans Christoph ihren beiden Schwestern Anna Maria, Ehefrau des Wolf Albrecht Rüdt v. Kollenberg, und Maria Magdalena zur Ehesteuer gegeben wird. Wolf Friedrich soll eine Widerlage in Höhe von 1.400 Gulden geben und als Wittum einen Anteil an einem Hof im Flecken Seulberg stellen, den er mit seinem Bruder Johann Adam hat. Außerdem soll er eine Morgengabe von 100 Gulden leisten
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1, Johann Adam v. Harff, Wilhelm Rüdt v. Kollenberg, Oberburggraf, Heinrich Ludwig v. Praunheim, Aussteller 2, Eitel Wilhelm v. Geismar und Philipp Gottfried v. Wachenheim
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 243 - Ausf., Papierlibell, 7 aufgedruckte Signete auf grüner Schnur
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1, Johann Adam v. Harff, Wilhelm Rüdt v. Kollenberg, Oberburggraf, Heinrich Ludwig v. Praunheim, Aussteller 2, Eitel Wilhelm v. Geismar und Philipp Gottfried v. Wachenheim
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 243 - Ausf., Papierlibell, 7 aufgedruckte Signete auf grüner Schnur
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:41 MESZ