Die Richter der Aschaffenburger Kirche bekunden, dass sie auf Veranlassung des Johann Volpert von Wimpfen, Sekretärs Erzbischof Dietrich von Mainz, folgende Urkunden durch ihre Notare haben traunssumieren lassen: Kaiser Karl verpfändet dem Grafen Johann von Nassau-Hadamar für eine Schuld von 5000 Gulden einen Tournosen am Zoll zu Oberlahnstein, bis er die Schuldsumme eingenommen hat.- D. Nürnberg 1346 Januar 8. Graf Johann von Nassau-Hadamar bekundet, daß er mit Erzbischof Gerlach von Mainz einen Vergleich über seine Entschädigung für die Verluste, Kosten und Schäden, die er im Dienste Kaiser Karls erlitten hat, getroffen hat gemäß der inserierten Urkunde Erzbischofs Gerlachs von 1357 Februar 15. Er setzt für die 2600 Gulden die er ihm schuldet, den Grafen und in dessen Namen Kuno (Kunichen) Schultheiß, Schöffen zu Limburg, und Katharina Meister, Otto Mulens Tochter, in den Besitz eines ledigen Tournosen am erzbischöflichen Zoll zu Oberlahnstein bis die 2600 Gulden eingenommen sind.- D. Eltville 1357 Februar 15. Graf Johann von Nassau-Hadamar bestätigt den Empfang von 56 gl., die ihm Petrus, der Schreiber des Zolles zu Lahnstein, am Freitag vor Pfingsten von seinem Tournosen am dortigen Zoll gezahlt hat.- D. 1358 Mai 18. Graf Johann von Nassau-Hadamar quittiert dem Oberlahnsteiner Zollschreiber Petrus von Grünberg über den Empfang von 332 Gulden, die er ihm von seinem dortigen Tournosen bezahlt hat. Für den Grafen, der sein Siegel nicht bei sich hat, siegelt seine Frau.- D. 1359 März 10. Graf Johann von Nassau-Dillenburg einigt sich mit Erzbischof Johann von Mainz wegen eines strittigen Tournosen vom Zoll zu Oberlahnstein dahingehend, daß der Erzbischof dem Grafen wieder in den lebenslänglichen Besitz dieses Tournosen setzt.- D. Wiesbaden 1407 Juni 8. Graf Johann von Nassau quittiert dem Oberlahnsteiner Zollschreiber Johann Urff und dem Erzbischof Johann von Mainz über den Empfang von 81 Gulden 3 Weißpf. und 10 Heller von seinem Tournosen am Zoll zu Oberlahnstein, den er auf Lebenszeit besitzt.- D. 1407 Dezember 17. Die Aussteller hängen an dieses Transsumpt ihr Siegel. D. Aschaffenburg 1440 Juli 21 in Gegenwart des Magisters Johann Schenk, Kantors, und des Heinrich Gryniß und Johann Schott, Vikaren der Aschaffenburger Kirche St. Peter und Alexander. Unterschrift des kaiserlichen Notars Konrad Portenhagen, Klerikers der Hildesheimer Diözese und geschworener Gerichtsschreiber des Mainzer Stuhls. Unterschrift des kaiserlichen Notars Gerhard Schultheiß von Wörsdorf, Klerikers der Trierer Diözese.