D 76 - Nachlass Oskar Klumpp (1906-1973) (Bestand)
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D 76
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> D - Private Nachlässe und Sammlungen
1951-1975
Einleitung: ========== Biogramm ==========
======== Oskar Klumpp =========
* 25.4.1906 Neckarsulm, + 11.2.1973 Oberstaufen
1930 1. Ex., 1933/34 2. Ex.
1912-1920 Eberhard-Ludwig-Gymnasium Stuttgart, Landexamen; 1920-1924 Ev.-Theol. Seminare Schöntal und Urach, Reifeprüfung; 1924-1925 Studium der ev. Theologie Tübingen, 1925-1930 Rechtswissenschaften Tübingen und München,
1930-1933 Referendar Stuttgarter Geschichte, 1934 Rechtsanwalt, 1935 Gerichtsassessor bei Stuttgarter Amtsgerichten und dem Landgericht Tübingen,
1938 Landtagsrat in Ravensburg, 01.04.1940 am Landgericht Tübingen, ab 20.01.1940 Wehrdienst, 1945 Angestellter beim Bürgermeisteramt Stuttgart,
August 1946 Richter in Tübingen, Juli 1947 bis März 1948 Beurlaubung, 01.08.1947 Rechtsberater Technischer Werke der Stadt Stuttgart, 1949 Angestellter und persönlicher Referent des Oberbürgermeisters in Stuttgart,
1951 Direktor beim Bürgermeisteramt Stuttgart. 1953 Stadtdirektor,
1963 Landrat Kreis Tübingen, 1973 i. R. und Amtsverweser des (im Zuge der Kreisreform neu gebildeten) Landkreises Tübingen, Vorsitzender des Verwaltungsrats des Diakonissenmutterhauses der Olgaschwestern in Stuttgart
Bem.: 7. Landessynode (Tübingen, Balingen) - 1966 Präsident. 1968 Mandat niedergelegt (Nachfolger Heinrich Maurer), 1973 Oskar-Klumpp-Eiche im Schönbuch zur Erinnerung an den Kampf des Landrats gegen einen Großflughafen im Schönbuch
========== Bestandsgeschichte und -beschreibung ===========
Der Nachlass gelangte am 18. Januar 2006 durch den Sohn des Nachlassers, Prälat Martin Klumpp, in das Landeskirchliche Archiv Stuttgart. Martin Klumpp hatte die Absicht, ein Familienarchiv aufzubauen. Jedoch wurden diese Unterlagen von diesem Bestand zu einem eigenen Nachlass formiert.
Der Bestand umfasst hauptsächlich Korrespondenzen im Zusammenhang mit seinem Rücktritt im Jahr 1968 sowie Presseartikel und Unterlagen zur Synodenwahl 1965. Ein Teil der Sammlung zu Oskar Klumpp wurde von Prälat Rolf Scheffbuch dem Bestand beigefügt. Gedruckte Protokolle und einige epd-Artikel wurden bei der Übernahme kassiert, da sie teilweise mehrfach überliefert wurden und auch ein leichter Schimmelbefall festgestellt wurde. Der Gesamtumfang beträgt 0,3 Laufmeter und besteht aus 16 Akten mit einer Laufzeit von 1951 bis 1972. Dieser Nachlass wurde im Dezember 2024 von Daniel Miller Martínez im Rahmen seines FSJ bearbeitet.
========= Quellen und Literatur ================
Quellen:
- Hermann Ehmer und Hansjörg Kammerer, "Biographisches Handbuch der Württembergischen Landessynode 1869 bis zur Gegenwart", im Auftrag des Vereins für württembergische Kirchengeschichte, Verlag Chr. Scheufele, Stuttgart, 2005, S. 219
- Dr. Wolfram Angerbauer, "Die Amtsvorsteher der Oberämter, Bezirksämter und Landratämter in Baden-Württemberg 1810-1972", Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Kreisarchive beim Landkreis Baden-Württemberg, Verlag Theiss, Stuttgart, S. 353
Literatur:
- "Liebe Gemeindeglieder!" Tübingen: Verlag nicht ermittelbar, Mai 1967, Evangelische Landeskirche in Württemberg, Landessynode, Herausgebendes Organ.
======== Oskar Klumpp =========
* 25.4.1906 Neckarsulm, + 11.2.1973 Oberstaufen
1930 1. Ex., 1933/34 2. Ex.
1912-1920 Eberhard-Ludwig-Gymnasium Stuttgart, Landexamen; 1920-1924 Ev.-Theol. Seminare Schöntal und Urach, Reifeprüfung; 1924-1925 Studium der ev. Theologie Tübingen, 1925-1930 Rechtswissenschaften Tübingen und München,
1930-1933 Referendar Stuttgarter Geschichte, 1934 Rechtsanwalt, 1935 Gerichtsassessor bei Stuttgarter Amtsgerichten und dem Landgericht Tübingen,
1938 Landtagsrat in Ravensburg, 01.04.1940 am Landgericht Tübingen, ab 20.01.1940 Wehrdienst, 1945 Angestellter beim Bürgermeisteramt Stuttgart,
August 1946 Richter in Tübingen, Juli 1947 bis März 1948 Beurlaubung, 01.08.1947 Rechtsberater Technischer Werke der Stadt Stuttgart, 1949 Angestellter und persönlicher Referent des Oberbürgermeisters in Stuttgart,
1951 Direktor beim Bürgermeisteramt Stuttgart. 1953 Stadtdirektor,
1963 Landrat Kreis Tübingen, 1973 i. R. und Amtsverweser des (im Zuge der Kreisreform neu gebildeten) Landkreises Tübingen, Vorsitzender des Verwaltungsrats des Diakonissenmutterhauses der Olgaschwestern in Stuttgart
Bem.: 7. Landessynode (Tübingen, Balingen) - 1966 Präsident. 1968 Mandat niedergelegt (Nachfolger Heinrich Maurer), 1973 Oskar-Klumpp-Eiche im Schönbuch zur Erinnerung an den Kampf des Landrats gegen einen Großflughafen im Schönbuch
========== Bestandsgeschichte und -beschreibung ===========
Der Nachlass gelangte am 18. Januar 2006 durch den Sohn des Nachlassers, Prälat Martin Klumpp, in das Landeskirchliche Archiv Stuttgart. Martin Klumpp hatte die Absicht, ein Familienarchiv aufzubauen. Jedoch wurden diese Unterlagen von diesem Bestand zu einem eigenen Nachlass formiert.
Der Bestand umfasst hauptsächlich Korrespondenzen im Zusammenhang mit seinem Rücktritt im Jahr 1968 sowie Presseartikel und Unterlagen zur Synodenwahl 1965. Ein Teil der Sammlung zu Oskar Klumpp wurde von Prälat Rolf Scheffbuch dem Bestand beigefügt. Gedruckte Protokolle und einige epd-Artikel wurden bei der Übernahme kassiert, da sie teilweise mehrfach überliefert wurden und auch ein leichter Schimmelbefall festgestellt wurde. Der Gesamtumfang beträgt 0,3 Laufmeter und besteht aus 16 Akten mit einer Laufzeit von 1951 bis 1972. Dieser Nachlass wurde im Dezember 2024 von Daniel Miller Martínez im Rahmen seines FSJ bearbeitet.
========= Quellen und Literatur ================
Quellen:
- Hermann Ehmer und Hansjörg Kammerer, "Biographisches Handbuch der Württembergischen Landessynode 1869 bis zur Gegenwart", im Auftrag des Vereins für württembergische Kirchengeschichte, Verlag Chr. Scheufele, Stuttgart, 2005, S. 219
- Dr. Wolfram Angerbauer, "Die Amtsvorsteher der Oberämter, Bezirksämter und Landratämter in Baden-Württemberg 1810-1972", Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Kreisarchive beim Landkreis Baden-Württemberg, Verlag Theiss, Stuttgart, S. 353
Literatur:
- "Liebe Gemeindeglieder!" Tübingen: Verlag nicht ermittelbar, Mai 1967, Evangelische Landeskirche in Württemberg, Landessynode, Herausgebendes Organ.
0,3 lfd. m
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:05 MESZ