Ruprecht, gesessen bei Aichmühle, und sein Sohn Konrad zu Gunzenperg verzichten gegen die Zahlung einer Abfindung zugunsten ihrer Gsweyn Kathrin, Witwe ihres Schwagers und Vetters Jörg Schmidstatter, und ihrer Kindern Lienhart, Sebastian, Kaspar, Peter, Jörg, Margret, Elsbeth und Barbara auf alle Ansprüche am Erbe des verstorbenen Hans Schmidstatter und seiner Ehefrau Margreth zu Schmidstadt in der Pfarrei Feichten im Gericht Wald. S: Ludwig der Radlkofer
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Ruprecht, gesessen bei Aichmühle, und sein Sohn Konrad zu Gunzenperg verzichten gegen die Zahlung einer Abfindung zugunsten ihrer Gsweyn Kathrin, Witwe ihres Schwagers und Vetters Jörg Schmidstatter, und ihrer Kindern Lienhart, Sebastian, Kaspar, Peter, Jörg, Margret, Elsbeth und Barbara auf alle Ansprüche am Erbe des verstorbenen Hans Schmidstatter und seiner Ehefrau Margreth zu Schmidstadt in der Pfarrei Feichten im Gericht Wald. S: Ludwig der Radlkofer
Kloster Seeon Urkunden, BayHStA, Kloster Seeon Urkunden 204
Seeon Urk. 1477 IX 21 (Fasc. 15)
Kloster Seeon Urkunden
Kloster Seeon Urkunden >> 1401-1500
1477 September 21
Kloster Seeon Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S anhängend
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an swntag nach sannd Lamprechti tage
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1477
Monat: 9
Tag: 21
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an swntag nach sannd Lamprechti tage
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1477
Monat: 9
Tag: 21
Wald (Gde. Garching a.d. Alz, Lkr. Altötting), Herrschaft
Feichten a.d. Alz (Lkr. Altötting), Pfarrei
Schmidstadt (Gde. Feichten a. d. Alz, Lkr. Altötting)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:36 MESZ
CC0 1.0 Universell