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Unterlagen aus den Monaten Mai und Juni 1534
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 2 Regierungsakten der habsburgischen Verwaltung
Regierungsakten der habsburgischen Verwaltung >> Akten
Mai 1534-Juni 1534
Enthält v.a.: Kriegsvorbereitungen; Nachrichten über feindliche Werbungen und Bewegungen des feindlichen Kriegsvolks und Bitten um Berichte; Bemühungen um finanzielle und militärische Hilfen; Bitte des Straßburger Domkapitels um Entschädigung ihrer Untertanen in Geispolsheim; Bericht über die Schlacht bei Lauffen von einem aufseiten Habsburgs Beteiligten an einen Fürsten, Dornstetten, 14. Mai (uffart Cristi unsers hern) 1534.
Enthält auch: Verzeichnis der von der habsburgischen Regierung zurückgelassenen Briefe.
Vorkommende Korrespondenzpartner: Statthalter, Regenten und Räte Württembergs; der württembergische Kanzler Joseph Mynsinger [von Frundeck]; Johann Hilchen von Lorch, Bürgermeister und Rat zu [Schwäbisch] Gmünd; Stättmeister und Rat zu Schwäbisch Hall; Bernhard von Kerpen; Abt Amandus [Schäffer] von Salem (Sallmennsweyler); [Johann] Loeble [von Greinburg]; Bürgermeister und Rat zu Ulm; Peter Scher; Hans Truchseß von Höfingen; Erasmus von der Hauben; "die drey prelatten im brentzthall" [Abt Johann Agricola von Anhausen, der Propst von Herbrechtingen und der Abt von Königsbronn]; Graf Friedrich von Fürstenberg; Domdekan Graf Poppo von Henneberg und Domkapitel zu Straßburg; Graf Wilhelm von Fürstenberg; Walter von Geroldseck; Jodok (Jost) Münch von Rosenberg, Amtmann [der Herrschaft] Kinzigtal.
Bemerkung: Vom Staatsarchiv Marburg (Politisches Archiv des Landgrafen Philipp des Großmütigen von Hessen, Conv. 405) 1908 nach Stuttgart abgegeben
Erwerb des Berichts vom 14. Mai 1534 im Januar 1986 über das Stuttgarter Antiquariat
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.